Phishing-Tests: Geschäftsbezogene E-Mails als Gefahr

Phishing-Tests: Geschäftsbezogenen E-Mails als Gefahr
Anzeige

Beitrag teilen

Ergebnisse eines großen Phishing-Tests zeigen einen Trend zu geschäftsbezogenen E-Mails. KnowBe4 veröffentlicht den globalen Phishing-Bericht für Q3 2022 und stellt fest, dass mehr geschäftsbezogene E-Mail-Themen als Phishing-Strategie genutzt werden. 

KnowBe4, Anbieter der weltweit größten Plattform für Sicherheitsschulungen und Phishing-Simulationen, gibt die Ergebnisse seines Berichts über die am häufigsten angeklickten Phishing-E-Mails im 3. Quartal 2022 bekannt. Die Ergebnisse umfassen die Top-E-Mail-Themen, die in Phishing-Tests angeklickt wurden. Sie spiegeln die Verlagerung von persönlichen hin zu geschäftsbezogenen E-Mail-Themen wider, darunter interne Anfragen und Updates von Personalabteilung, IT und Managern.

Anzeige

Exchange OP und Defender zu 19 % umgangen

🔎 Diese Themen findet sich bei den Phishing-Mails am meisten im Betreff (Bild: KnowBe4).

Das Forschungsteam von Check Point fand heraus, dass fast 19 % der Phishing-E-Mails die Microsoft Exchange Online
Protection (EOP) und den Defender umgingen, um in den Posteingang der Benutzers zu gelangen. Dies ist ein wichtiger Indikator dafür, dass Technologie und E-Mail-Filter nicht als einzige Methode zum Schutz vor bösartigen E-Mails eingesetzt werden können.

Phishing-E-Mails für Unternehmen waren schon immer effektiv und sind auch weiterhin erfolgreich, da sie den Arbeitsalltag und die Routine eines Benutzers beeinflussen können. Die Ergebnisse des Phishing-Tests in diesem Quartal zeigen, dass 40 Prozent der E-Mail-Themen mit der Personalabteilung zu tun haben. Dies ruft bei den Nutzern ein Gefühl der Dringlichkeit hervor, schnell zu handeln, manchmal bevor sie logisch denken und sich die Zeit nehmen, die Legitimität der E-Mail zu hinterfragen.

Anzeige

Jetzt Newsletter abonnieren

Einmal im Monat die besten News von B2B CYBER SECURITY lesen



Mit Klick auf „Anmelden“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Nach dem Anmelden erhalten Sie zuerst eine Bestätigungsmail, damit keine anderen Personen Ihnen etwas ungewolltes bestellen können.
Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Sie können jederzeit den Newsletter wieder abbestellen. Einen entsprechenden Link finden Sie im Newsletter. Nach einer Abmeldung werden Ihre Daten in kürzester Zeit gelöscht. Eine Wiederherstellung ist nicht möglich. Falls Sie den Newsletter erneut haben möchten, ordern sie diesen einfach neu. Verfahren Sie auch so, wenn Sie eine andere E-Mail-Adresse für Ihren Newsletter nutzen möchten. Wenn Sie den auf der Website angebotenen Newsletter beziehen möchten, benötigen wir von Ihnen eine E-Mail-Adresse sowie Informationen, welche uns die Überprüfung gestatten, dass Sie der Inhaber der angegebenen E-Mail-Adresse und mit dem Empfang des Newsletters einverstanden sind. Weitere Daten werden nicht bzw. nur auf freiwilliger Basis erhoben. Für die Abwicklung der Newsletter nutzen wir Newsletterdiensteanbieter, die nachfolgend beschrieben werden.

CleverReach

Diese Website nutzt CleverReach für den Versand von Newslettern. Anbieter ist die CleverReach GmbH & Co. KG, Schafjückenweg 2, 26180 Rastede, Deutschland (nachfolgend „CleverReach“). CleverReach ist ein Dienst, mit dem der Newsletterversand organisiert und analysiert werden kann. Die von Ihnen zwecks Newsletterbezug eingegebenen Daten (z. B. E-Mail-Adresse) werden auf den Servern von CleverReach in Deutschland bzw. Irland gespeichert. Unsere mit CleverReach versandten Newsletter ermöglichen uns die Analyse des Verhaltens der Newsletterempfänger. Hierbei kann u. a. analysiert werden, wie viele Empfänger die Newsletternachricht geöffnet haben und wie oft welcher Link im Newsletter angeklickt wurde. Mit Hilfe des sogenannten Conversion-Trackings kann außerdem analysiert werden, ob nach Anklicken des Links im Newsletter eine vorab definierte Aktion (z. B. Kauf eines Produkts auf dieser Website) erfolgt ist. Weitere Informationen zur Datenanalyse durch CleverReach-Newsletter erhalten Sie unter: https://www.cleverreach.com/de/funktionen/reporting-und-tracking/. Die Datenverarbeitung erfolgt auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Sie können diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem Sie den Newsletter abbestellen. Die Rechtmäßigkeit der bereits erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt. Wenn Sie keine Analyse durch CleverReach wollen, müssen Sie den Newsletter abbestellen. Hierfür stellen wir in jeder Newsletternachricht einen entsprechenden Link zur Verfügung. Die von Ihnen zum Zwecke des Newsletter-Bezugs bei uns hinterlegten Daten werden von uns bis zu Ihrer Austragung aus dem Newsletter bei uns bzw. dem Newsletterdiensteanbieter gespeichert und nach der Abbestellung des Newsletters aus der Newsletterverteilerliste gelöscht. Daten, die zu anderen Zwecken bei uns gespeichert wurden, bleiben hiervon unberührt. Nach Ihrer Austragung aus der Newsletterverteilerliste wird Ihre E-Mail-Adresse bei uns bzw. dem Newsletterdiensteanbieter ggf. in einer Blacklist gespeichert, sofern dies zur Verhinderung künftiger Mailings erforderlich ist. Die Daten aus der Blacklist werden nur für diesen Zweck verwendet und nicht mit anderen Daten zusammengeführt. Dies dient sowohl Ihrem Interesse als auch unserem Interesse an der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben beim Versand von Newslettern (berechtigtes Interesse im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Speicherung in der Blacklist ist zeitlich nicht befristet. Sie können der Speicherung widersprechen, sofern Ihre Interessen unser berechtigtes Interesse überwiegen. Näheres entnehmen Sie den Datenschutzbestimmungen von CleverReach unter: https://www.cleverreach.com/de/datenschutz/.

Auftragsverarbeitung

Wir haben einen Vertrag über Auftragsverarbeitung (AVV) zur Nutzung des oben genannten Dienstes geschlossen. Hierbei handelt es sich um einen datenschutzrechtlich vorgeschriebenen Vertrag, der gewährleistet, dass dieser die personenbezogenen Daten unserer Websitebesucher nur nach unseren Weisungen und unter Einhaltung der DSGVO verarbeitet.

Der diesjährige Phishing-Test ergab außerdem, dass Phishing-Links im Textteil einer E-Mail in diesem Quartal am häufigsten vorkommen. Diese kombinierten Taktiken können zerstörerische Folgen für Unternehmen haben und zu einer Vielzahl von Cyberangriffen wie Ransomware und Kompromittierung von Geschäfts-E-Mails führen.

Phishing: Geschäftsbezogene E-Mails jetzt auf Platz 1

Der Phishing-Test für dieses Quartal zeigt nicht nur eine Verschiebung hin zu mehr geschäftsbezogenen E-Mails, sondern auch eine Abkehr von der Verwendung persönlicher E-Mails, z. B. aus sozialen Medien. Tatsächlich ist der Phishing-Bericht für das 3. Quartal der erste in diesem Jahr, in dem soziale Netzwerke oder Social-Media-Websites nicht zu den wichtigsten E-Mail-Betreff-Kategorien gehören.

„Da sich Phishing-E-Mails weiterentwickeln und immer raffinierter werden, ist es für Unternehmen wichtiger denn je, allen Mitarbeitern Schulungen zum Thema Sicherheit zukommen zu lassen“, sagt Stu Sjouwerman, CEO von KnowBe4. „Phishing-E-Mails, die sich als interne Mitteilungen tarnen, sind besonders besorgniserregend, da sie mit Sicherheit die Aufmerksamkeit der Benutzer erregen und in der Regel zum Handeln auffordern. Sicherheitsschulungen für Mitarbeiter helfen bei der Bekämpfung von Phishing- und bösartigen E-Mails, indem sie die Benutzer darüber aufklären, worauf sie achten müssen – sie sind der Schlüssel zur Schaffung eines gesunden Maßes an Skepsis, um ein Unternehmen besser zu schützen und eine stärkere Sicherheitskultur aufzubauen.“

Mehr bei Sophos.com

 


Über KnowBe4

KnowBe4, der Anbieter der weltweit größten Plattform für Security Awareness Training und simuliertes Phishing, wird von mehr als 52.000 Unternehmen auf der ganzen Welt genutzt. KnowBe4 unterstützt Unternehmen dabei, den menschlichen Aspekt in Bezug auf das Thema Sicherheit zu adressieren, indem es durch einen neuartigen Schulungsansatz für Awareness Training zum Thema Sicherheit das Bewusstsein für Schadprogramme wie Erpressungstrojaner, CEO Fraud und andere Social Engineering Betrugsmaschen schärft.


 

Passende Artikel zum Thema

2023: Unternehmen müssen ihre IT-Abwehr optimieren

Cyberkriminelle kennen keinen Stillstand. Sie verbessern ständig ihre Methoden und intensivieren ihre Attacken auf sich bietende Angriffsflächen. 2023 wird Unternehmen ➡ Weiterlesen

Risiko Remote-Arbeit: Mitarbeiter ohne Cybersicherheits-Schulung

Eine neue Studie von Hornetsecurity hat ergeben, dass 33 % der Unternehmen keinerlei Schulungen zum Thema Cybersicherheit für Anwender durchführt, ➡ Weiterlesen

Kommentare zur Zerschlagung des Ransomware-Netzwerks Hive

Ermittler aus Deutschland, den USA und den Niederlanden haben das weltweit agierende Ransomware-Netzwerk „Hive“ zerschlagen. Die deutschen Strafverfolger gaben an, ➡ Weiterlesen

IT-Sicherheit: Ungeschulte Mitarbeiter sind ein Risiko

In puncto IT-Sicherheit haben Mitarbeitende in deutschen Unternehmen einen großen Nachholbedarf: Fast 34 Prozent haben nur geringe oder sehr geringe ➡ Weiterlesen

KI ChatGPT als Cyberkriminelle

Seit dem furiosen Start von ChatGPT nutzen nicht nur Millionen Menschen die künstliche Intelligenz, um sich Reisetipps geben oder wissenschaftliche ➡ Weiterlesen

Phishing Report zeigt die aktuellen E-Mail-Fallen

In seinem neuen Brand Phishing Report für das vierte Quartal 2022 stellt Check Point die neuen Phishing-Gefahren vor. Der Bericht ➡ Weiterlesen

Brauchen Firmen einen Chief Zero Trust Officer?

In den letzten Jahren haben Ransomware und Datenschutzverletzungen zu enormen Störungen bei Organisationen und Regierungen geführt. In dem Maße, in ➡ Weiterlesen

FBI, BKA, Europol zerschlägt das Hive-Ransomware-Netzwerk

Das FBI infiltrierte heimlich das Hive-Netzwerk und übernahm neben Schlüsselservern und Entschlüsselungs-Keys sogar die Leak-Seite der Hive-Gruppe im Darknet. Damit ➡ Weiterlesen