Attacken auf Zero-Day-Schwachstelle in Confluence

B2B Cyber Security ShortNews
Anzeige

Beitrag teilen

Nachdem die Zero-Day-Schwachstelle – jetzt als CVE-2022-26134 bekannt – in Atlassians Collaboration-Tool Confluence offengelegt ist, versuchen Angreifer diese gezielt auszunutzen. Die Angriffe kommen hauptsächlich aus Russland, USA, Indien, Niederlande und Deutschland.

Confluence wirbt mit „der für Remote-Arbeit geeignete Arbeitsbereich für Ihr Team, in dem Wissen und Zusammenarbeit aufeinandertreffen“. Aktuell ist diese Arbeit durch eine Sicherheitslücke gefährdet. Security-Analysten von Barracuda haben nun Daten aus weltweiten Installationen des Cloud-Security-Spezialisten analysiert und vermehrt Angriffsversuche über die Lücke festgestellt. Diese reichen von harmlosen Absichten bis hin zu einigen komplexeren Versuchen, Systeme mit DDoS-Botnetz-Malware und Kryptominern zu infizieren.

Anzeige

Sicherheitslücke in Collaboration-Tool Confluence

Die Sicherheitslücke CVE-2022-26134 ermöglicht es Angreifern, neue administrative Konten zu erstellen, privilegierte Befehle auszuführen und die Kontrolle über die Server zu erlangen. Nachdem es zu einem vorläufigen Höhepunkt der Angriffsversuche am 13. Juni kam, verzeichnen die Analysten neue Spitzen am 21 und 24. Juni.

🔎 Die meisten Angriffe auf Confluence kommen aus Russland (Bild: Barracuda).

Die Attacken gingen hauptsächlich von IP-Adressen in Russland (45 Prozent) aus, gefolgt von den USA (25 Prozent), Indien (11 Prozent), den Niederlanden und Deutschland (jeweils drei bis vier Prozent). Angriffe, die von US-amerikanischen IP-Adressen ausgingen, so belegen frühere Untersuchungen, stammen hauptsächlich von Cloud-Anbietern. Auch in Deutschland gingen die meisten Angriffe von Hosting-Anbietern aus.

Anzeige

Patches stehen bereit

Angesichts des anhaltenden Interesses von Cyberkriminellen an dieser Sicherheitslücke sollten Anwender des Confluence-Tools aktuelle Patches installieren. Grundsätzlich empfiehlt sich der Einsatz einer Web Applikation Firewall, um einen umfassenden Schutz vor Zero-Day-Angriffen und anderen Bedrohungsvektoren zu haben.

Mehr bei Barracuda.com

 


Über Barracuda Networks

Barracuda ist bestrebt, die Welt zu einem sichereren Ort zu machen und überzeugt davon, dass jedes Unternehmen Zugang zu Cloud-fähigen, unternehmensweiten Sicherheitslösungen haben sollte, die einfach zu erwerben, zu implementieren und zu nutzen sind. Barracuda schützt E-Mails, Netzwerke, Daten und Anwendungen mit innovativen Lösungen, die im Zuge der Customer Journey wachsen und sich anpassen. Mehr als 150.000 Unternehmen weltweit vertrauen Barracuda, damit diese sich auf ein Wachstum ihres Geschäfts konzentrieren können. Für weitere Informationen besuchen Sie www.barracuda.com.


 

Passende Artikel zum Thema

Schwachstelle in Netgear-Router lässt externen Zugriff zu

Tenable hat eine Schwachstelle in einem neuen NETGEAR-Router entdeckt. Der beliebte WiFi 6-Router ist bekannt für seine große Flächenabdeckung und ➡ Weiterlesen

Mitarbeiter: 90 Prozent brauchen Basisschulung in Cybersicherheit

89 Prozent der Mitarbeiter in Unternehmen benötigen Cybersicherheitsschulungen. Etwa jeder Dritte Mitarbeiter kann dabei nicht ausreichend Wissen zum Umgang mit ➡ Weiterlesen

Cyber-Attacken gegen ausländische Regierung

Forscher von Avanan, berichten über Angriffe auf den karibischen Inselstaat Föderation St. Kitts und Nevis und erklären, wie Hacker dort ➡ Weiterlesen

CryWiper: Ransomware zerstört in Wirklichkeit die Daten

Die Experten von Kaspersky haben eine neue Ransomware entdeckt: CryWiper. Sie agiert zu Beginn wie eine Verschlüsselungs-Software. Aber die Daten ➡ Weiterlesen

MacOS Monterey: Endpoint-Schutz-Lösungen im Test

AV-TEST hat im September & Oktober 2022 im Labor 6 Endpoint-Schutz-Lösungen für Unternehmen unter MacOS Monterey geprüft. Zusätzlich wurden 7 ➡ Weiterlesen

Kennen Angestellte die IT-Notfallpläne im Unternehmen?

G DATA Studie zeigt: Große Unternehmen sind besser auf IT-Notfälle vorbereitet als kleine Firmen. Das belegt die aktuelle Studie „Cybersicherheit ➡ Weiterlesen

Zahl der von Datenlecks betroffenen Unternehmen bleibt hoch

Laut einer Analyse des Dark Web Monitors ist die Zahl von Datenlecks betroffener Unternehmen weiterhin sehr hoch. Allerdings sind durch ➡ Weiterlesen

LastPass: Erneuter Hack beim Online-Passwort-Manager 

Bereits im August musste Lastpass ein Datenleck vermelden. Nun gab es einen erneuten, erfolgreichen Hack, wobei Quellcode und technische Informationen ➡ Weiterlesen