Chrome dichtet 7 hochgefährliche Lücken ab

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Das Bug-Bounty-Programm von Chrome lohnt sich: Programmierer und Spezialisten haben 7 hochgefährliche Sicherheitslücken an Google gemeldet und eine Belohnung erhalten. Google stellt auch gleich die Updates für Anwender bereit. Einzelunternehmen und KMUs sollten bereit sein einen Klick mehr zu machen.

Das aktuelle Chrome-Update enthält 7 Updates für hochgefährliche Sicherheitslücken. In Unternehmen sorgen die Admins dafür, dass Chrome auf dem aktuellsten Stand bleibt. Einzelunternehmen und KMUs sollten unbedingt einen Klick im Hilfebereich machen – das weitere Update passiert automatisch. Oft laufen Arbeits-PCs durch und solange der Browser nicht geschlossen und neu geöffnet wird, passiert kein Update!

Chrome-Update auslösen

🔎 Einstellungen >Hilfe >über Google Chrome startet das Update (Bild: B2B-C-S).

Sofern das Update nicht durch eine Gruppenrichtlinie ausgelöst wird, sollte man so vorgehen: Nutzer müssen für das Update lediglich den Browser neu starten oder noch einfacher in den Einstellungen >Hilfe >über Google Chrome wählen. Danach öffnet sich die Infoseite zum Browser. Falls das Update noch nicht erledigt war, führt Chrome es nun einfach automatisch aus.

Das aktuelle Updates bringt Chrome für Windows auf die Version 111.0.5563.111, Chrome für Mac und Linux auf 111.0.5563.110. Die folgenden 7 Sicherheitsprobleme werden damit behoben.

  • Hoch CVE-2023-1528: Use-After-Free (UAF) in Passwörtern
  • Hoch CVE-2023-1529: Außerhalb des Bereichs liegender Speicherzugriff in WebHID
  • Hoch CVE-2023-1530: Use-After-Free (UAF) Nutzung in PDF
  • Hoch CVE-2023-1531: Use-After-Free (UAF) Nutzung in ANGLE
  • Hoch CVE-2023-1532: Out-of-bounds-Lesung in GPU-Video
  • Hoch CVE-2023-1533: Use-After-Free (UAF) in WebProtect
  • Hoch CVE-2023-1534: Out-of-Bounds in ANGLE gelesen
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