Hackerangriff auf Klinikum Lippe – LKA ist involviert

B2B Cyber Security ShortNews
Anzeige

Beitrag teilen

Das Klinikum Lippe informiert seine Besucher prominent auf seiner Webseite, dass man derzeit „nur telefonisch und per Fax erreichbar – die Patientenversorgung ist sichergestellt“. Wieder wurde ein Krankhause Opfer eines Hackerangriff. Das LKA ist bereits involviert. 

Das Klinikum Lippe ist zwar kaum erreichbar, aber zumindest kann es seine Patienten sicher versorgen. Wie das Krankenhaus informiert, wurden die IT-Systeme des Klinikums Opfer einer Hacker-Attacke. Allerdings ist noch nicht bekannt, wer der Angreifer ist. Sehr wahrscheinlich handelt es sich um eine Ransomware-Attacke und das Klinikum soll Lösegeld zahlen.

Anzeige

Das Klinikum informiert nach Hacker-Attacke

Auf der Internet-Seite der Klinik ist zu lesen „In den letzten Tagen kam es im Klinikum Lippe zu einem Teilausfall der IT-Systeme an allen drei Standorten in Detmold, Lemgo und Bad Salzuflen. Ursache ist ein massiver externer Hackerangriff, der von den Überwachungssystemen und der IT des Klinikums bemerkt und gemeinsam mit externen Spezialisten des Landeskriminalamtes mit Abwehrmaßnahmen begleitet wird.

Zur weiteren Sicherung und Wiederherstellung der IT-Systeme wurde die gesamte IT-Infrastruktur des Klinikums heruntergefahren und von allen externen Netzen getrennt. Um weiteren Schaden zu vermeiden, werden die IT-Systeme des Klinikum Lippe nun migriert bzw. neu aufgesetzt. Unter anderem bedeutet dies, dass das Klinikum Lippe auch in den kommenden Tagen weiterhin von außen nur telefonisch oder per Fax erreichbar ist.“

Anzeige

Jetzt Newsletter abonnieren

Einmal im Monat die besten News von B2B CYBER SECURITY lesen



Mit Klick auf „Anmelden“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Nach dem Anmelden erhalten Sie zuerst eine Bestätigungsmail, damit keine anderen Personen Ihnen etwas ungewolltes bestellen können.
Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Sie können jederzeit den Newsletter wieder abbestellen. Einen entsprechenden Link finden Sie im Newsletter. Nach einer Abmeldung werden Ihre Daten in kürzester Zeit gelöscht. Eine Wiederherstellung ist nicht möglich. Falls Sie den Newsletter erneut haben möchten, ordern sie diesen einfach neu. Verfahren Sie auch so, wenn Sie eine andere E-Mail-Adresse für Ihren Newsletter nutzen möchten. Wenn Sie den auf der Website angebotenen Newsletter beziehen möchten, benötigen wir von Ihnen eine E-Mail-Adresse sowie Informationen, welche uns die Überprüfung gestatten, dass Sie der Inhaber der angegebenen E-Mail-Adresse und mit dem Empfang des Newsletters einverstanden sind. Weitere Daten werden nicht bzw. nur auf freiwilliger Basis erhoben. Für die Abwicklung der Newsletter nutzen wir Newsletterdiensteanbieter, die nachfolgend beschrieben werden.

CleverReach

Diese Website nutzt CleverReach für den Versand von Newslettern. Anbieter ist die CleverReach GmbH & Co. KG, Schafjückenweg 2, 26180 Rastede, Deutschland (nachfolgend „CleverReach“). CleverReach ist ein Dienst, mit dem der Newsletterversand organisiert und analysiert werden kann. Die von Ihnen zwecks Newsletterbezug eingegebenen Daten (z. B. E-Mail-Adresse) werden auf den Servern von CleverReach in Deutschland bzw. Irland gespeichert. Unsere mit CleverReach versandten Newsletter ermöglichen uns die Analyse des Verhaltens der Newsletterempfänger. Hierbei kann u. a. analysiert werden, wie viele Empfänger die Newsletternachricht geöffnet haben und wie oft welcher Link im Newsletter angeklickt wurde. Mit Hilfe des sogenannten Conversion-Trackings kann außerdem analysiert werden, ob nach Anklicken des Links im Newsletter eine vorab definierte Aktion (z. B. Kauf eines Produkts auf dieser Website) erfolgt ist. Weitere Informationen zur Datenanalyse durch CleverReach-Newsletter erhalten Sie unter: https://www.cleverreach.com/de/funktionen/reporting-und-tracking/. Die Datenverarbeitung erfolgt auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Sie können diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem Sie den Newsletter abbestellen. Die Rechtmäßigkeit der bereits erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt. Wenn Sie keine Analyse durch CleverReach wollen, müssen Sie den Newsletter abbestellen. Hierfür stellen wir in jeder Newsletternachricht einen entsprechenden Link zur Verfügung. Die von Ihnen zum Zwecke des Newsletter-Bezugs bei uns hinterlegten Daten werden von uns bis zu Ihrer Austragung aus dem Newsletter bei uns bzw. dem Newsletterdiensteanbieter gespeichert und nach der Abbestellung des Newsletters aus der Newsletterverteilerliste gelöscht. Daten, die zu anderen Zwecken bei uns gespeichert wurden, bleiben hiervon unberührt. Nach Ihrer Austragung aus der Newsletterverteilerliste wird Ihre E-Mail-Adresse bei uns bzw. dem Newsletterdiensteanbieter ggf. in einer Blacklist gespeichert, sofern dies zur Verhinderung künftiger Mailings erforderlich ist. Die Daten aus der Blacklist werden nur für diesen Zweck verwendet und nicht mit anderen Daten zusammengeführt. Dies dient sowohl Ihrem Interesse als auch unserem Interesse an der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben beim Versand von Newslettern (berechtigtes Interesse im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Speicherung in der Blacklist ist zeitlich nicht befristet. Sie können der Speicherung widersprechen, sofern Ihre Interessen unser berechtigtes Interesse überwiegen. Näheres entnehmen Sie den Datenschutzbestimmungen von CleverReach unter: https://www.cleverreach.com/de/datenschutz/.

Auftragsverarbeitung

Wir haben einen Vertrag über Auftragsverarbeitung (AVV) zur Nutzung des oben genannten Dienstes geschlossen. Hierbei handelt es sich um einen datenschutzrechtlich vorgeschriebenen Vertrag, der gewährleistet, dass dieser die personenbezogenen Daten unserer Websitebesucher nur nach unseren Weisungen und unter Einhaltung der DSGVO verarbeitet.

Papierakten statt Computerdatenbanken

Da die ganze IT nicht oder nur teilweise funktioniert, sind wohl auch die Zugriffe auf die Patientenakten schwierig. Teilweise greift man wohl auf die analoge Form zurück und druckt an funktionierenden Terminal die Akten aus. Offiziell ist nur die Essensbestellung auf die ehemals analoge Form umgestellt.

Der Vorfall erinnert an das Jahr 2019: damals war das medizinische Versorgungszentrum Lippe das Opfer. Hacker legten damals die IT-Systeme lahm, sodass die Arztpraxen in Detmold, Lemgo und Lage über mehrere Tage geschlossen werden mussten.

Mehr bei Klinikum-Lippe.de

 

Passende Artikel zum Thema

FBI, BKA, Europol zerschlägt das Hive-Ransomware-Netzwerk

Das FBI infiltrierte heimlich das Hive-Netzwerk und übernahm neben Schlüsselservern und Entschlüsselungs-Keys sogar die Leak-Seite der Hive-Gruppe im Darknet. Damit ➡ Weiterlesen

Cloud-Sicherheit nach BSI-Kriterien: C5-Testat für Trend Micro 

Trend Micro, einer der weltweit führenden Anbieter von Cybersicherheitslösungen, hat im Januar 2023 das Testat nach den Kriterien des C5:2020-Standards ➡ Weiterlesen

Chrome: Neue Patches für Sicherheitslücken

Alle Chrome-Nutzer sollten sich Zeit für ein Update auf die Version 109.0.5414.119 /.120 gönnen. Google schließt mit dem Update 4 ➡ Weiterlesen

Herausforderungen in der Cybersecurity

Auch wenn der Jahresbeginn weitgehend ohne spektakuläre Cyberangriffe verlaufen ist, so erwartet Sergej Epp von Palo Alto Networks, alles andere ➡ Weiterlesen

Business Email Compromise: mehr als nur Phishing

Die Kompromittierung geschäftlicher E-Mails (Business Email Compromise, BEC) ist ein großes Geschäft für Cyberkriminelle. Laut der FBI-Studie zur Internetkriminalität 2021 ➡ Weiterlesen

ALPHV-BlackCat stellt Daten von Meyer & Meyer ins Darknet

Hinter dem Angriff auf den Osnabrücker Logistikunternehmen Meyer & Meyer steckt die APT-Gruppe ALPHV bzw. BlackCat. Auf deren Leak-Seite im ➡ Weiterlesen

Robuste Verteidigung gegen Ransomware 

Cybererpresser entwickeln fortgehend neue Wege, Ransomware in Organisationen einzuschleusen. Über Taktiken wie Brand-Phishing imitieren sie große Namen wie PayPal, um ➡ Weiterlesen

Mittelständler Fritzmeier­ Group von Cyberattacke getroffen

Der Hersteller für Kunststoff-Baugruppen, Metallbearbeitung oder Umwelttechnik, die Fritzmeier­ Group, wurde von einer Cyberattacke getroffen. Bis jetzt informiert der Anbieter ➡ Weiterlesen