Report Q3 2022: Phishing Mails mit DHL, Microsoft, LinkedIn

Anzeige

Beitrag teilen

Die Sicherheitsforscher von Check Point veröffentlichen ihre Warnungsliste, um alle Nutzer zu erinnern, dass Cyber-Kriminelle gerne große Marken zu betrügerischem Zweck nachahmen. Gefälschte Mails von DHL, Microsoft und LinkedIn landen auch viel in Unternehmen.

Check Point Research, die Forschungsabteilung von Check Point Software, hat den Brand Phishing Report for Q3 2022 veröffentlicht. Der Bericht hebt die Marken hervor, die von Kriminellen in den Monaten Juli, August und September am häufigsten nachgeahmt wurden, um personenbezogene Daten oder Zahlungsinformationen zu stehlen.

Anzeige

Phishing-Mails: Zielen auch auf LinkedIn

Während LinkedIn sowohl im ersten als auch im zweiten Quartal 2022 die am häufigsten imitierte Marke war, ist es im dritten Quartal das Versandunternehmen DHL, das mit 22 Prozent aller Phishing-Versuche weltweit an der Spitze steht. Microsoft liegt auf dem zweiten Platz (16 Prozent) und LinkedIn ist mit 11 Prozent auf den dritten Platz zurückgefallen.

🔎 Angreifer sind auch stark an Zugängen zu OneDrive interessiert: sie versuchen Nutzer mit gefälschten Freigaben zu verwirren (Bild: Check Point).

Der Anstieg von Hochstapelei im Namen von DHL könnte zum Teil auf einen großen globalen Betrugs- und Phishing-Angriff zurückzuführen sein, vor dem der Logistikriese selbst nur wenige Tage vor Beginn des Quartals gewarnt hatte. Auch Instagram taucht in diesem Quartal zum ersten Mal in der Liste auf, nachdem im September über eine Phishing-Kampagne im Zusammenhang mit blauen Plaketten berichtet worden war. Diese dienen normalerweise der Verifizierung und weisen Nutzer als vertrauenswürdig aus.

Anzeige

Jetzt Newsletter abonnieren

Einmal im Monat die besten News von B2B CYBER SECURITY lesen



Mit Klick auf „Anmelden“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Nach dem Anmelden erhalten Sie zuerst eine Bestätigungsmail, damit keine anderen Personen Ihnen etwas ungewolltes bestellen können.
Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Sie können jederzeit den Newsletter wieder abbestellen. Einen entsprechenden Link finden Sie im Newsletter. Nach einer Abmeldung werden Ihre Daten in kürzester Zeit gelöscht. Eine Wiederherstellung ist nicht möglich. Falls Sie den Newsletter erneut haben möchten, ordern sie diesen einfach neu. Verfahren Sie auch so, wenn Sie eine andere E-Mail-Adresse für Ihren Newsletter nutzen möchten. Wenn Sie den auf der Website angebotenen Newsletter beziehen möchten, benötigen wir von Ihnen eine E-Mail-Adresse sowie Informationen, welche uns die Überprüfung gestatten, dass Sie der Inhaber der angegebenen E-Mail-Adresse und mit dem Empfang des Newsletters einverstanden sind. Weitere Daten werden nicht bzw. nur auf freiwilliger Basis erhoben. Für die Abwicklung der Newsletter nutzen wir Newsletterdiensteanbieter, die nachfolgend beschrieben werden.

CleverReach

Diese Website nutzt CleverReach für den Versand von Newslettern. Anbieter ist die CleverReach GmbH & Co. KG, Schafjückenweg 2, 26180 Rastede, Deutschland (nachfolgend „CleverReach“). CleverReach ist ein Dienst, mit dem der Newsletterversand organisiert und analysiert werden kann. Die von Ihnen zwecks Newsletterbezug eingegebenen Daten (z. B. E-Mail-Adresse) werden auf den Servern von CleverReach in Deutschland bzw. Irland gespeichert. Unsere mit CleverReach versandten Newsletter ermöglichen uns die Analyse des Verhaltens der Newsletterempfänger. Hierbei kann u. a. analysiert werden, wie viele Empfänger die Newsletternachricht geöffnet haben und wie oft welcher Link im Newsletter angeklickt wurde. Mit Hilfe des sogenannten Conversion-Trackings kann außerdem analysiert werden, ob nach Anklicken des Links im Newsletter eine vorab definierte Aktion (z. B. Kauf eines Produkts auf dieser Website) erfolgt ist. Weitere Informationen zur Datenanalyse durch CleverReach-Newsletter erhalten Sie unter: https://www.cleverreach.com/de/funktionen/reporting-und-tracking/. Die Datenverarbeitung erfolgt auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Sie können diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem Sie den Newsletter abbestellen. Die Rechtmäßigkeit der bereits erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt. Wenn Sie keine Analyse durch CleverReach wollen, müssen Sie den Newsletter abbestellen. Hierfür stellen wir in jeder Newsletternachricht einen entsprechenden Link zur Verfügung. Die von Ihnen zum Zwecke des Newsletter-Bezugs bei uns hinterlegten Daten werden von uns bis zu Ihrer Austragung aus dem Newsletter bei uns bzw. dem Newsletterdiensteanbieter gespeichert und nach der Abbestellung des Newsletters aus der Newsletterverteilerliste gelöscht. Daten, die zu anderen Zwecken bei uns gespeichert wurden, bleiben hiervon unberührt. Nach Ihrer Austragung aus der Newsletterverteilerliste wird Ihre E-Mail-Adresse bei uns bzw. dem Newsletterdiensteanbieter ggf. in einer Blacklist gespeichert, sofern dies zur Verhinderung künftiger Mailings erforderlich ist. Die Daten aus der Blacklist werden nur für diesen Zweck verwendet und nicht mit anderen Daten zusammengeführt. Dies dient sowohl Ihrem Interesse als auch unserem Interesse an der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben beim Versand von Newslettern (berechtigtes Interesse im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Speicherung in der Blacklist ist zeitlich nicht befristet. Sie können der Speicherung widersprechen, sofern Ihre Interessen unser berechtigtes Interesse überwiegen. Näheres entnehmen Sie den Datenschutzbestimmungen von CleverReach unter: https://www.cleverreach.com/de/datenschutz/.

Auftragsverarbeitung

Wir haben einen Vertrag über Auftragsverarbeitung (AVV) zur Nutzung des oben genannten Dienstes geschlossen. Hierbei handelt es sich um einen datenschutzrechtlich vorgeschriebenen Vertrag, der gewährleistet, dass dieser die personenbezogenen Daten unserer Websitebesucher nur nach unseren Weisungen und unter Einhaltung der DSGVO verarbeitet.

DHL-Phishing-Mails landen im Büro

Das Transportwesen ist nach dem Technologie-Sektor eine der lukrativsten Branchen für Marken-Phishing. Da die meisten Länder sich, wegen der anstehenden Feste, auf die geschäftigste Zeit des Jahres im Einzelhandel zubewegen, wird CPR weiterhin Betrügereien im Zusammenhang mit dem Versandhandel beobachten, da Hacker wahrscheinlich ihre Bemühungen in diesem Bereich verstärken werden, um (Online-) Käufer zu betrügen.

Die wichtigsten Phishing-Marken im 3. Quartal 2022

  • DHL (missbraucht für 22 Prozent aller weltweiten Brand-Phishing-Versuche)
  • Microsoft (16 Prozent)
  • LinkedIn (11 Prozent)
  • Google (6 Prozent)
  • Netflix (5 Prozent)
  • WeTransfer (5 Prozent)
  • Walmart (5 Prozent)
  • WhatsApp (4 Prozent)
  • Bank HSBC (4 Prozent)
  • Instagram (3 Prozent)
Mehr bei CheckPoint.com

 


Über Check Point

Check Point Software Technologies GmbH (www.checkpoint.com/de) ist ein führender Anbieter von Cybersicherheits-Lösungen für öffentliche Verwaltungen und Unternehmen weltweit. Die Lösungen schützen Kunden vor Cyberattacken mit einer branchenführenden Erkennungsrate von Malware, Ransomware und anderen Arten von Attacken. Check Point bietet eine mehrstufige Sicherheitsarchitektur, die Unternehmensinformationen in CloudUmgebungen, Netzwerken und auf mobilen Geräten schützt sowie das umfassendste und intuitivste „One Point of Control“-Sicherheits-Managementsystem. Check Point schützt über 100.000 Unternehmen aller Größen.


 

Passende Artikel zum Thema

Security: Chefs fallen am meisten auf Phishing herein

Während die Entscheider und Chefs ein gehobenes Cyber-Security-Bewusstsein von den Mitarbeitern erwarten, fallen dieses am häufigsten auf Phishing herein, verwenden ➡ Weiterlesen

Herausforderungen in der Cybersecurity

Auch wenn der Jahresbeginn weitgehend ohne spektakuläre Cyberangriffe verlaufen ist, so erwartet Sergej Epp von Palo Alto Networks, alles andere ➡ Weiterlesen

Gefahren-Check: Selbst-Hacking-Tool für Unternehmen

Ein neues, kostenfreies Selbst-Hacking-Tool ermöglicht es Unternehmen, ohne Gefahren das eigene Netzwerk zu hacken und ihre DNS-Sicherheit zu prüfen. EfficientIP ➡ Weiterlesen

Chatbots: Nur Maschinen helfen gehen Maschinen

Chatbots wie ChatGPT sind auf dem Vormarsch: Die künstliche Intelligenz ist der natürlichen Ignoranz gewachsen. Man benötiget zunehmend intelligente Maschinen, ➡ Weiterlesen

Mehr Resilienz durch SaaS-Daten-Backups

Im vergangenen Jahr war die Cybersecurity-Welt mit zahlreichen unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert. Viele Unternehmen mussten sich nicht nur mit den Konsequenzen ➡ Weiterlesen

Freies Entschlüsselungs-Tool für MegaCortex-Ransomware

Den Opfern der MegaCortex-Ransomware-Familie steht ab sofort ein von Bitdefender mitentwickelter Entschlüsselungs-Tool zur Verfügung. Die Betroffenen können mit diesem kostenlosen ➡ Weiterlesen

Wie vermeidet man MFA-Fatigue-Angriffe?

Zu den aktuell größten Cybergefahren zählen Phishing-Angriffe. Fast täglich sind dabei neue Varianten zu beobachten. Derzeit gibt es vor allem ➡ Weiterlesen

NIS2 tritt in Kraft

Die NIS2-Richtlinie der Europäischen Union tritt in Kraft. Mit der zweiten Richtlinie zur Sicherheit von Netzwerk- und Informationssystemen reagiert die ➡ Weiterlesen