Diebstahl von Zugangsdaten: jedes 2. Unternehmen betrofffen

Diebstahl von Zugangsdaten: jedes 2. Unternehmen betrofffen

Beitrag teilen

Über die Hälfte der Unternehmen von Diebstahl privilegierter Zugangsdaten und Insider Threats betroffen. ThycoticCentrify-Studie: 77 Prozent nutzen Zero-Trust-Ansatz als Reaktion auf vermehrte Angriffe auf kritische Systeme und Daten.

Über die Hälfte der Unternehmen hatte in den letzten zwölf Monaten mit dem Diebstahl privilegierter Zugangsdaten (53 Prozent) und Insider-Bedrohungen (52 Prozent) zu kämpfen. Dies zeigt eine neue Studie von ThycoticCentrify, einem führenden Anbieter von Cloud-Identity-Sicherheitslösungen. In 85 Prozent der Fälle, in denen Cyberkriminelle privilegierte Zugangsdaten stahlen, konnten sie auf kritische Systeme und/oder Daten zugreifen. Darüber hinaus führten 66 Prozent der Insider-Bedrohungen zu einem Missbrauch von Administratoren-Privilegien, um unrechtmäßig auf kritische Systeme und/oder Daten zuzugreifen.

Gefährliche Insider-Threats

Die von ThycoticCentrify in Zusammenarbeit mit CensusWide in Auftrag gegebene Studie befragte im Mai 2021 150 IT-Entscheider in den USA zu den häufigsten Risiken beim privilegierten Zugriff und zu Trends bei der Einführung von Zero Trust. Neben externen Angriffen und Insider Threats, kam es bei fast jedem zweiten Unternehmen (48 Prozent) im letzten Jahr zu einem Datenleck, weil ein Mitarbeiter oder Auftragnehmer zu viele Zugriffsrechte erhielt. Angesichts solcher Angriffsmuster überrascht es nicht, dass die Unternehmen ihre IT-Administratoren am häufigsten im Visier von Cyberkriminellen sahen (65 Prozent), gefolgt von Ingenieuren und Entwicklern (21 Prozent) und der C-Suite (19 Prozent).

77 Prozent der Unternehmen nutzen Zero-Trust-Ansatz

Die Umfrage ergab zudem, dass 77 Prozent derzeit einen Zero-Trust-Ansatz in ihrer Cybersicherheitsstrategie verfolgen. 42 Prozent nannten dafür die Reduktion von Cybergefahren als Hauptgrund, gefolgt von besserer Compliance (30 Prozent), der Eindämmung des Missbrauchs privilegierter Zugriffsrechte und der Inspektion und Protokollierung von Datenverkehr- oder Zugangsanfragen (je 14 Prozent).

Zu den häufigsten Hindernissen für die Einführung von Zero Trust gehören komplizierte oder unzureichende Sicherheitslösungen (57 Prozent), die Angst vor einer beeinträchtigten Benutzererfahrung (43 Prozent), das Budget (38 Prozent) und die Personalressourcen (30 Prozent). Eine große Mehrheit der Befragten (83 Prozent) hat ein Privileged Access Management (PAM)-Tool in ihre Sicherheitsinfrastruktur integriert. 89 Prozent dieser PAM-Dienste unterstützen einen Zero Trust-Ansatz, um die Identität privilegierter Benutzer zu überprüfen.

Mehr Sicherheit: Privileged Access Management (PAM)-Tool

„IT-Administratoren halten die Schlüssel zu den sensibelsten und unternehmenskritischsten Systemen in der Hand. Sowohl interne als auch externe Angreifer machen sich dies zunutze“, sagt Özkan Topal, Sales Director bei ThycoticCentrify. „Der missbräuchliche Zugriff auf diese Systeme kann zu weitreichenden Sicherheitsvorfällen führen. Um diesen Risiken zu begegnen, ist die Einführung von Zero-Trust-Prinzipien ein sehr guter Anfang. Da privilegierte Identitäten bei den meisten Datenlecks eine so frappierende Rolle spielen, ist es sinnvoll, den Weg zu einem umfänglichen Zero-Trust-Ansatz mit einer Privileged-Access-Management-Lösung zu beginnen, die auf einem Least-Privilege-Modell der Zugriffskontrolle basiert.“ Die vollständigen Ergebnisse der Umfrage sind online verfügbar.

Mehr bei Centrify.com

 


Über ThycoticCentrify

ThycoticCentrify ist ein führender Anbieter von Cloud-Identity-Security-Lösungen, die die digitale Transformation in großem Umfang ermöglichen. ThycoticCentrifys branchenführende Privileged Access Management (PAM)-Lösungen reduzieren Risiken, Komplexität und Kosten, während sie die Daten, Geräte und den Code von Unternehmen in Cloud-, On-Premises- und hybriden Umgebungen schützen. Mehr als 14.000 führende Unternehmen rund um den Globus, darunter mehr als die Hälfte der Fortune 100, vertrauen auf ThycoticCentrify. Zu den Kunden zählen die weltweit größten Finanzinstitute, Geheimdienste und kritische Infrastrukturunternehmen. Ob Mensch oder Maschine, in der Cloud oder On-Premises – mit ThycoticCentrify ist der privilegierte Zugriff sicher.


 

Passende Artikel zum Thema

Robotik, KI oder Firmenwagen – wo Manager Cybergefahren sehen

Deutsche und Schweizer C-Level Manager sehen besonders für das Home-Office Handlungsbedarf, um dort in der Zukunft sensible Daten besser zu ➡ Weiterlesen

Ohne Notfallplan ist der Datenverlust vorprogrammiert

In der Umfrage des Uptime Institute geben 60 Prozent der Unternehmen an, dass sie in den letzten drei Jahren einen ➡ Weiterlesen

Win 11 Copilot+ Recall: Microsoft baut auf Druck IT-Security ein

Kurz nachdem Microsoft Chef Satya Nadella Copilot+ Recall für Windows 11 vorgestellt hatte, haben Experten in Sachen IT-Security vernichtende Urteile ➡ Weiterlesen

CISOs unter Druck: Sollen Cyberrisiken herunterspielen

Die Studienergebnisse zum Umgang mit Cyberrisiken in Unternehmen haben es in sich. Die Trend Micro-Studie zeigt: Drei Viertel der deutschen ➡ Weiterlesen

APT-Gruppen: Viele Router als Teil riesiger Botnetze 

In einem Blogbeitrag analysiert Trend Micro wie Pawn Storm (auch APT28 oder Forest Blizzard) und andere APT-Akteure Router kompromittieren und ➡ Weiterlesen

Microsofts Copilot+ Recall: Gefährliche Totalüberwachung?

Microsoft sieht es als Superservice, Security-Experten als Super-GAU: Microsofts Copilot+ Recall für Windows 11 zeichnet alle 5 Sekunden die Tätigkeiten ➡ Weiterlesen

Ransomware: 97 Prozent der Betroffen sucht Rat bei Behörden

Enorm viele Unternehmen wenden sich bei einer Cyberattacke an behördliche Einrichtungen. Der aktuelle Sophos State of Ransomware Report bestätig, dass ➡ Weiterlesen

KI unterstützt sicheres Datenmanagement

Heutzutage nutzen Cyberkriminelle Künstliche Intelligenz (KI), um ihre Angriffe noch wirkungsvoller zu gestalten. Um diese Attacken effektiv abzuwehren, ist es ➡ Weiterlesen