BSI: Mindeststandard für Mobile Device Management

B2B Cyber Security ShortNews
Anzeige

Beitrag teilen

Ein Mindeststandard soll definiert werden, der ein Mobile Device Management – MDM-System zu erfüllen hat, wenn es in einer Stelle des Bundes eingesetzt werden soll.  Der  Mindeststandard befindet sich derzeit in der Beta-Phase. Version 1.0.4 kann bereits als Community Draft heruntergeladen werden.

In den letzten Jahren haben Smartphones, Phablets und Tablets vermehrt Einzug in die Geschäftswelt gehalten. Auch in der Bundesverwaltung besteht ein erhöhter Bedarf zur Nutzung mobiler Endgeräte, der auch die Speicherung und Verarbeitung sensibler Informationen umfasst. Aufgrund von Art und Umfang der anfallenden Daten können daher vielfältige Bedrohungen und Risiken entstehen. Aber auch die Komplexität – verursacht durch eine Vielzahl von installierten Applikationen und zahlreichen Ökosystemen – bildet einen entscheidenden Einflussfaktor für die potenzielle Bedrohungslage. Dieser muss auch mit technischen Hilfsmitteln begegnet werden.

Anzeige

MDM beim Bund nur mit Mindeststandards

Mithilfe von Systemen für Mobile Device Management (MDM) können mobile Endgeräte in die IT-Infrastruktur einer Stelle des Bundes integriert und zentral verwaltet werden. Mit Blick auf die Sicherheit ist die Kernfunktion des MDM-Systems die wirksame Durchsetzung definierter Sicherheitsrichtlinien und Konfigurationsparameter auf die mobilen Endgeräte. Der Mindeststandard definiert daher funktionale und nicht-funktionale Mindestsicherheitsanforderungen, die ein MDM-System zu erfüllen hat, wenn es in einer Stelle des Bundes eingesetzt werden soll. Diese können somit bereits im Rahmen eines Vergabeverfahrens herangezogen werden.

Darüber hinaus stellt der Mindeststandard auch Sicherheitsanforderungen an den Betrieb des MDM. Durch die Umsetzung sowohl technischer als auch organisatorischer Maßnahmen ermöglicht der Mindeststandard die Erreichung eines Mindestsicherheitsniveaus beim Einsatz eines MDM.

Anzeige

Mehr bei BSI.Bund.de

 


Über das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist die Cyber-Sicherheitsbehörde des Bundes und Gestalter einer sicheren Digitalisierung in Deutschland. Das Leitbild: Das BSI als die Cyber-Sicherheitsbehörde des Bundes gestaltet Informationssicherheit in der Digitalisierung durch Prävention, Detektion und Reaktion für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft.


 

Passende Artikel zum Thema

Multi-Faktor-Authentifizierung Cisco DUO

Netzlink erweitert Security-Lösungsportfolio um Multi-Faktor-Authentifizierung Cisco DUO. Das Braunschweiger IT-Systemhaus Netzlink Informationstechnik GmbH, langjähriger „Cisco Premium Certified Partner“, erweitert mit Cisco ➡ Weiterlesen

LTE Enterprise-Router für mobiles Arbeiten

Cradlepoint präsentiert neuen Enterprise-Router der Serie E102 für mehr Netzwerksicherheit und ortsunabhängiges Arbeiten mit LTE bei zentralisiertem Geräte-Management.  Cradlepoint, der ➡ Weiterlesen

IT-Sicherheit in der hybriden Arbeitswelt

Mobilmachung - IT-Sicherheit in der hybriden Arbeitswelt neu angehen. Die Cyberabwehr muss sich für den Wechsel zwischen Büro und Homeoffice ➡ Weiterlesen

Live-Hacking-Webinar 29.04.21: Schutz von Mobilgeräten 

Live-Hacking-Webinar 29.04.21, 14 bis 15 Uhr: Schutz von Mobilgeräten vor Datenkompromittierungen mit McAfee & Zimperium. Seit die Pandemie Arbeitnehmer vermehrt ➡ Weiterlesen

Cybersicherheits-Studie über Störfall-relevante Betriebsbereiche

Aktuelle Studie des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) beleuchtet Sicherheitsherausforderungen für Betreiber industrieller Automatisierungssysteme mit Störfall-relevanten Betriebsbereichen. TÜV ➡ Weiterlesen

BSI warnt: Mehr Ransomware-Angriffe auf Unternehmen zu Weihnachten

Für die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage besteht aus Sicht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und des Bundeskriminalamtes (BKA) ein ➡ Weiterlesen