5 Mythen zu simulierten Phishing-Nachrichten

Phishing Netzwerk awareness
Anzeige

Beitrag teilen

Warum Cybersecurity-Awareness mit fingierten Phishing-Kampagnen die Sensibilisierung von Sicherheitsthemen und die IT-Sicherheit von Unternehmen erhöhen. Lucy Security klärt auf: die fünf größten Mythen zu  simulierten Phishing-Nachrichten.

Der Nutzen von Cybersecurity-Awareness, insbesondere von Phishing-Simulationen, wird aktuell breit diskutiert. Theoretische Untersuchungen sollen herausgefunden haben, dass simulierte Phishing-Kampagnen einen negativen Einfluss auf das Betriebsklima, die Vertrauens- und Fehlerkultur haben sollen. Auch soll sich dadurch das Vertrauensverhältnis zur Unternehmensführung verschlechtert haben.

Anzeige

Onlinestudie Cybersecurity-Awareness 2020

Das Schweizer Unternehmen Lucy Security hat in einer weltweiten Onlinestudie „Nutzen und Herausforderungen von Cybersecurity-Awareness 2020“ im Juni 2020 Unternehmen nach dem praktischen Nutzen und den Herausforderungen von Cybersecurity-Awareness befragt. Die meisten der befragten Unternehmen führen diese Awareness-Trainings erfolgreich durch. Aufgrund dieser Studie räumt Palo Stacho, Mitgründer und Head of Operations bei Lucy Security, mit fünf Mythen auf:

Mythos 1: Security-Awareness-Maßnahmen erhöhen die IT-Sicherheit eines Unternehmens nicht!

Palo Stacho: „Falsch. Ganze 96 Prozent der Umfrageteilnehmer stimmen voll oder größtenteils zu, dass die Cybersecurity-Awareness ihrer Mitarbeiter in den letzten Monaten oder Jahren zugenommen hat. Gar 98 Prozent der Teilnehmer sind überzeugt, dass Security-Awareness-Maßnahmen echte Angriffe erschweren. Und 94 Prozent der Unternehmen äußern, dass durch die Maßnahmen die IT-Sicherheitsinfrastruktur gar gestärkt wird. Unsere Studie konnte beweisen, dass Cybersecurity-Awareness die Aufmerksamkeit erhöht und zur Unternehmenssicherheit beiträgt.“

Anzeige

Jetzt Newsletter abonnieren

Einmal im Monat die besten News von B2B CYBER SECURITY lesen



Mit Klick auf „Anmelden“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Nach dem Anmelden erhalten Sie zuerst eine Bestätigungsmail, damit keine anderen Personen Ihnen etwas ungewolltes bestellen können.
Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Sie können jederzeit den Newsletter wieder abbestellen. Einen entsprechenden Link finden Sie im Newsletter. Nach einer Abmeldung werden Ihre Daten in kürzester Zeit gelöscht. Eine Wiederherstellung ist nicht möglich. Falls Sie den Newsletter erneut haben möchten, ordern sie diesen einfach neu. Verfahren Sie auch so, wenn Sie eine andere E-Mail-Adresse für Ihren Newsletter nutzen möchten. Wenn Sie den auf der Website angebotenen Newsletter beziehen möchten, benötigen wir von Ihnen eine E-Mail-Adresse sowie Informationen, welche uns die Überprüfung gestatten, dass Sie der Inhaber der angegebenen E-Mail-Adresse und mit dem Empfang des Newsletters einverstanden sind. Weitere Daten werden nicht bzw. nur auf freiwilliger Basis erhoben. Für die Abwicklung der Newsletter nutzen wir Newsletterdiensteanbieter, die nachfolgend beschrieben werden.

CleverReach

Diese Website nutzt CleverReach für den Versand von Newslettern. Anbieter ist die CleverReach GmbH & Co. KG, Schafjückenweg 2, 26180 Rastede, Deutschland (nachfolgend „CleverReach“). CleverReach ist ein Dienst, mit dem der Newsletterversand organisiert und analysiert werden kann. Die von Ihnen zwecks Newsletterbezug eingegebenen Daten (z. B. E-Mail-Adresse) werden auf den Servern von CleverReach in Deutschland bzw. Irland gespeichert. Unsere mit CleverReach versandten Newsletter ermöglichen uns die Analyse des Verhaltens der Newsletterempfänger. Hierbei kann u. a. analysiert werden, wie viele Empfänger die Newsletternachricht geöffnet haben und wie oft welcher Link im Newsletter angeklickt wurde. Mit Hilfe des sogenannten Conversion-Trackings kann außerdem analysiert werden, ob nach Anklicken des Links im Newsletter eine vorab definierte Aktion (z. B. Kauf eines Produkts auf dieser Website) erfolgt ist. Weitere Informationen zur Datenanalyse durch CleverReach-Newsletter erhalten Sie unter: https://www.cleverreach.com/de/funktionen/reporting-und-tracking/. Die Datenverarbeitung erfolgt auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Sie können diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem Sie den Newsletter abbestellen. Die Rechtmäßigkeit der bereits erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt. Wenn Sie keine Analyse durch CleverReach wollen, müssen Sie den Newsletter abbestellen. Hierfür stellen wir in jeder Newsletternachricht einen entsprechenden Link zur Verfügung. Die von Ihnen zum Zwecke des Newsletter-Bezugs bei uns hinterlegten Daten werden von uns bis zu Ihrer Austragung aus dem Newsletter bei uns bzw. dem Newsletterdiensteanbieter gespeichert und nach der Abbestellung des Newsletters aus der Newsletterverteilerliste gelöscht. Daten, die zu anderen Zwecken bei uns gespeichert wurden, bleiben hiervon unberührt. Nach Ihrer Austragung aus der Newsletterverteilerliste wird Ihre E-Mail-Adresse bei uns bzw. dem Newsletterdiensteanbieter ggf. in einer Blacklist gespeichert, sofern dies zur Verhinderung künftiger Mailings erforderlich ist. Die Daten aus der Blacklist werden nur für diesen Zweck verwendet und nicht mit anderen Daten zusammengeführt. Dies dient sowohl Ihrem Interesse als auch unserem Interesse an der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben beim Versand von Newslettern (berechtigtes Interesse im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Speicherung in der Blacklist ist zeitlich nicht befristet. Sie können der Speicherung widersprechen, sofern Ihre Interessen unser berechtigtes Interesse überwiegen. Näheres entnehmen Sie den Datenschutzbestimmungen von CleverReach unter: https://www.cleverreach.com/de/datenschutz/.

Auftragsverarbeitung

Wir haben einen Vertrag über Auftragsverarbeitung (AVV) zur Nutzung des oben genannten Dienstes geschlossen. Hierbei handelt es sich um einen datenschutzrechtlich vorgeschriebenen Vertrag, der gewährleistet, dass dieser die personenbezogenen Daten unserer Websitebesucher nur nach unseren Weisungen und unter Einhaltung der DSGVO verarbeitet.

Mythos 2: Phishing-Simulationen verunsichern Mitarbeiter!

Palo Stacho: „Eine Behauptung, die gerne angebracht wird: Phishing-Simulationen sollen Ängste bei den Mitarbeitern verursachen. Die Umfrage bestätigt das nicht: Die Mehrheit von über 73 Prozent der Teilnehmer sagte aus, dass ihre Mitarbeiter durch die Maßnahmen nicht verunsichert wurden. Und das obwohl über die Hälfte der befragten Unternehmen (58 Prozent) die Phishing-Simulationen nicht vorher angekündigt haben.“

Mythos 3: Phishing-Kampagnen wirken sich negativ auf das Betriebsklima aus!

Palo Stacho: „Unsere Studie hat bewiesen, dass bei 95 Prozent der Unternehmen die Maßnahmen gut bei den Mitarbeitern ankamen. Die Auswirkungen auf das Betriebsklima durch Phishing-Simulationen waren bei fast 11 Prozent der Teilnehmer stark positiv, bei 32 Prozent größtenteils positiv und bei 52 Prozent eher positiv. Zudem konnten wir feststellen, dass durch die Security-Awareness-Maßnahmen das Vertrauen in die Geschäftsleitung gestärkt wurde. 89 Prozent der Befragten stimmten voll, größtenteils oder eher zu, dass das Vertrauen in die Leitung nicht in Frage gestellt wurde, wenn Phishing-Kampagnen durchgeführt wurden.“

Mythos 4: Lieber das Geld für IT-Sicherheitslösungen ausgeben, als für Security-Awareness-Maßnahmen!

LucySecurity Palo Staco

„Der Nutzen von Cybersecurity-Awareness geht viel weiter“ Palo Stacho, Mitgründer von Lucy Security

Palo Stacho: „Wenn 92 Prozent der Befragten angeben, dass ein gleiches Sicherheitsniveau nicht aufrechterhalten werden kann, wenn die vorhandenen Ressourcen und Budgets ausschließlich in technische Sicherheitsmaßnahmen (Application Gateways, Firewalls oder Virenscanner etc.) investiert werden, dann ist das definitiv ein Mythos. Das heißt, Unternehmen steigern mit Cybersecurity-Awareness signifikant ihre IT-Sicherheit. Ein Mehr an Technologie wird das nicht können.“

Mythos 5: Phishing-Kampagnen haben einen negativen Einfluss auf die Fehlerkultur in Unternehmen

Palo Stacho: „Das ist eine falsche Annahme. Diese Aussage konnten wir durch unsere Studie vollständig widerlegen. Alle, ich betone gerne nochmals, 100 Prozent der befragten Unternehmen der Studie gaben an, dass Security-Awareness-Maßnahmen sich positiv auf die Fehlerkultur des Unternehmens auswirken. Zusammen mit dem weiter oben erwähnten Ergebnis, dass das Vertrauen der Unternehmensleitung nicht in Frage gestellt wird, kann behauptet werden, dass in den Unternehmen bei den Mitarbeitern eine sehr hohe Akzeptanz für Security-Awareness besteht.“

Hintergrund: Was sind Security-Awareness-Maßnahmen?

Viele Unternehmen investieren heutzutage nicht nur in professionelle IT-Security-Lösungen, sondern auch in die Fortbildung und in bestimmte Maßnahmen für ihre Mitarbeiter, damit diese sicherheitsbewusster werden. Mitarbeiter müssen wissen, welche aktuellen Bedrohungsszenarien aus dem Internet kommen können. Ziel von Cybersecurity-Awareness-Lösungen ist daher der allgemeine Schutz des Unternehmens vor den Schäden der Cyberkriminalität. Erreicht wird dies anhand gezielter Schulung der Mitarbeiter. Durch interne Analysen hat Lucy Security festgestellt, dass richtig durchgeführte Awareness-Programme ein Unternehmen bis zu zehnmal sicherer machen können.

Mehr dazu bei LucySecurity.com

 


Über Lucy Security

Lucy wurde 2015 gegründet und hat die Erfahrungen ihrer Gründer im Bereich des ethischen Hacking in eine umfassende Schulungssoftware umgewandelt, mit der eine 360°-Sicht auf die IT-Security Schwachstellen einer Organisation ermöglicht wird. Bis heute wurden weltweit mehr als 11 Millionen Benutzer in 10.000 Installationen geschult. Lucy erhält weiterhin zahlreiche Branchenauszeichnungen, darunter den ISPG-Preis 2020 für die beste Cybersicherheitsausbildung und -schulung und die Cybersecurity Excellence Awards 2020 für die beste Anti-Phishing- und die beste Sicherheitsausbildungsplattform. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Zug, Schweiz, mit einer US-Niederlassung in Austin, TX. Weitere Informationen finden Sie unter www.lucysecurity.com.


 

Passende Artikel zum Thema