Lenovo-Notebooks, Server, Desktops mit BIOS-Sicherheitslücken

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Bereits im April hatte ESET gefährliche UEFI-Sicherheitslücken in Lenovo-Notebooks entdeckt. Nun meldet Lenovo selbst, dass es die Installation einer neuen Firmware bei über 500 Modellen empfiehlt, da es teils hoch gefährliche Sicherheitslücken gibt.

Lenovo muss schon wieder das Haupt senken und das Vorhandensein vieler Sicherheitslücken in diversen BIOS-Versionen ihrer Geräte melden. Bereits vor ein ein paar Monaten musste Lenovo die Sicherheitslücken patchen die ESET in vielen UEFI-BIOS-Versionen gefunden hatte. Die aktuell veröffentlichte Liste der betroffenen BIOS-Versionen ist wieder recht lang. So zählt Lenovo neben Desktop-PC, Notebooks, Workstations, Storage, Server auf und nennt die dazugehörigen Probleme und empfiehlt Update. Die Liste nennt dabei über 500 Geräte!

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Neue BIOS-Update-Liste für September 2022

🔎 Lenovo nennt im LEN-94953 im September Security-Updates für über 500 Geräte (Bild: Lenovo).

Auf seiner Webseite führt Lenovo unter folgenden Punkt „Multi-Vendor BIOS Security Vulnerabilities (September 2022)“ verschiedene Sicherheitsempfehlungen auf (LEN-94953). Für den potentiellen Angriff nennt Lenovo folgende Risiken: Offenlegung von Informationen, Rechteausweitung, Denial-of-Service. Die Sicherheitslücken haben den Schweregrad „Hoch“. Als CVE-Kennungen werden angegeben: CVE-2021-28216, CVE-2022-40134, CVE-2022-40135, CVE-2022-40136, CVE-2022-40137.

In der sehr umfangreichen Liste führt Lenovo die betroffenen Geräte einzeln auf. Dort wird auch genau erklärt, welche der CVEs betroffen sind. Teilweise sind alle Schwachstellen auf einmal versammelt, teilweise sind nur ein oder zwei Schwachstellen vorhanden. Aber egal um welche Schwachstelle es sich handelt: die Updates sollten so schnell, wie möglich umgesetzt werden. Wer damit nicht klarkommt, findet zum Beginn der Tabelle einen Link zu einem Update-Tool.

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