90-Tage-TLS-Readiness für Zertifikate

B2B Cyber Security ShortNews

Beitrag teilen

Der Erfinder des Maschinenidentitätsmanagements hat seine neue 90-Day TLS Readiness Lösung für Zertifikate vorgestellt.

Sie hilft Unternehmen dabei, den von Google vorgeschlagenen 90-Tage-TLS-Zertifikatsstandard einzuhalten, die Sicherheitslage zu verbessern und gleichzeitig das Risiko von zertifikatsbedingten Unterbrechungen zu verringern. Laut einer Venafi-Studie waren 83 Prozent der Unternehmen in den letzten 12 Monaten von zertifikatsbedingten Ausfällen betroffen und 57 Prozent der Unternehmen hatten Sicherheitsvorfälle mit kompromittierten TLS-Zertifikaten. Die Verkürzung der Lebensdauer von Zertifikaten wird Unternehmen helfen, das Risiko einer Kompromittierung zu verringern.

90 Tage Lebensdauer für Zertifikate

„Der Vorschlag von Google im CA/Browser Forum, die Lebensdauer von TLS-Zertifikaten auf 90 Tage zu verkürzen, ist ein wichtiger Schritt, um die Reaktionsfähigkeit des Internets auf neue Bedrohungen und technologische Fortschritte, einschließlich Quantencomputing, zu erhöhen. Dadurch wird das Risiko der Kompromittierung von Schlüsseln erheblich reduziert, da der Wert eines Schlüssels für einen Angreifer sinkt“, erklärt Ryan Hurst, ehemaliger Produktleiter bei Google. „Darüber hinaus erhöht die Automatisierung nicht nur die Sicherheit, sondern mindert auch das Risiko von Ausfällen, so dass Unternehmen den operativen Aufwand reduzieren und Ressourcen für wichtigere Aufgaben freisetzen können, während sie gleichzeitig eine agilere und vertrauenswürdigere Web-PKI unterstützen.“

Venafi unterstützt Organisationen bei der Implementierung eines effektiven Zertifikatsmanagementprozesses sowohl auf technischer als auch auf organisatorischer Ebene. Die Venafi 90-Day TLS Readiness Solution basiert auf Venafis Control Plane for Machine Identities und nutzt Venafi‘s TLS Protect, um TLS-Zertifikate proaktiv zu identifizieren und in einem umfassenden Zertifikatsinventar und Erneuerungszeitplan für eine Organisation abzubilden. Durch die Bereitstellung vollständiger Transparenz und Kontrolle über TLS-Zertifikate – in Verbindung mit Venafis fachkundiger Beratung bei der Überprüfung von Richtlinien, der Anpassung von Prozessen und der Entwicklung fortschrittlicher Automatisierungsworkflows – hilft diese Lösung, den Zeitaufwand und die Risiken zu reduzieren, die mit der Automatisierung des gesamten Lebenszyklusprozesses verbunden sind.

„Venafis 90-Tage-TLS-Readiness-Lösung geht über den begrenzten Fokus auf Zertifikatserkennung und -transparenz hinaus, den wir heute auf dem Markt sehen“, sagt Shivajee Samdarshi, Chief Product Officer bei Venafi. „Unsere Lösung kombiniert modernste Automatisierungstechnologien mit strategischer Planung und Unterstützung, um Unternehmen dabei zu helfen, einen übermäßig komplexen Prozess zu vereinfachen und zu navigieren. Auf diese Weise können sie Ausfälle reduzieren, ihre allgemeine Sicherheit verbessern und die für Initiativen wie Post-Quantum-Kryptographie erforderliche Agilität gewährleisten.“

Mehr bei Venafi.com

 


Über Venafi

Venafi ist der Marktführer im Bereich Cybersicherheit für das Identitätsmanagement von Maschinen. Vom Fundament bis zur Cloud verwalten und schützen Venafi-Lösungen Identitäten für alle Arten von Maschinen - von physischen und IoT-Geräten bis hin zu Softwareanwendungen, APIs und Containern. Venafi bietet globale Transparenz, Lebenszyklus-Automatisierung und umsetzbare Intelligenz für alle Arten von Maschinenidentitäten und die damit verbundenen Sicherheits- und Zuverlässigkeitsrisiken.


 

Passende Artikel zum Thema

Schutzlösungen für MacOS Sonoma im Test

Der große Test von Schutz-Software für Unternehmen und Einzelplatz-PCs für MacOS fand im AV-TEST-Labor erstmals unter der MacOS Version Sonoma ➡ Weiterlesen

BSI: Neue Studie zu Hardware-Trojaner 

Das BSI hat eine Studie veröffentlicht zu Manipulationsmöglichkeiten von Hardware in verteilten Fertigungsprozessen. Dabei geht es um versteckte Chips auf ➡ Weiterlesen

Intel schließt kritische und hochgefährliche Sicherheitslücken

Fast etwas unauffällig hat Intel viele Sicherheitslücken in seinen Produkten geschlossen. Mit dabei sind eine kritische Lücke mit dem CVSS-Wert ➡ Weiterlesen

BSI und Zero Day Initiative warnt vor kritischer Azure Schwachstelle  

Die Zero Day Initiative (ZDI) sammelt und verifiziert gemeldete Schwachstellen. Nun gibt es wohl eine kritische Schwachstelle in Azure mit dem ➡ Weiterlesen

Hoffnung für Unternehmen: FBI hat 7.000 LockBit Ransomware-Keys

Bereits im Februar und im Mai startete FBI, Europol und viele andere Behörden die Operationen gegen die Ransomware-Erpresser LockBit. Dabei ➡ Weiterlesen

Google-Leak: Datenbank belegt Datenpannen

Einem Journalist wurde eine Google-Datenbank zugespielt die tausende interne Datenpannen von 2013 bis 2018 enthalten und intern bei Google gelöst ➡ Weiterlesen

Keylogger stiehlt bei Exchange Servern Login-Daten

Das Incident Response Team des PT ESC hat einen neuartigen Keylogger in der Hauptseite eines Microsoft Exchange Servers entdeckt. Jeder ➡ Weiterlesen

Fluent Bit: Angriff auf Cloud-Dienste über Protokollierungs-Endpunkte

Tenable Research hat in Fluent Bit, einer Kernkomponente der Überwachungsinfrastruktur vieler Cloud-Dienste, eine kritische Sicherheitslücke namens „Linguistic Lumberjack“ entdeckt, die ➡ Weiterlesen