Erstmals können Unternehmen und Organisationen auch virtualisierte Umgebungen mit geprüfter höchster Widerstandsfähigkeit gegen gezielte und methodische Cyberangriffe absichern mit der virtualisierten Firewall mit BSI-Zertifizierung für Common Criteria EAL 4+ und AVA_VAN.5. Zusätzlich gibt es starke Kryptographie die sich ohne Smartcard nutzen lässt.
Das neue Hauptrelease 11.0 der Firewall genugate/genugate Virtual des deutschen IT-Sicherheitsspezialisten genua GmbH, Teil der Bundesdruckerei-Gruppe, hat vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Zertifizierung für EAL 4+ und AVA_VAN.5 nach dem internationalen Common-Criteria-Standard ISO/IEC 15408 erhalten. genua ist der erste Hersteller, der eine nachweislich hochsichere Firewall mit geprüfter Widerstandsfähigkeit auch virtualisiert anbieten kann. Darüber hinaus ist genugate die erste und bislang einzige Firewall, die vom BSI als high-resistant ausgezeichnet wurde, also ein besonders hohes Schutzniveau bereitstellt.
Höchster Schutz in virtueller Form
genugate bietet sowohl in der Appliance-Variante als auch als Virtuelle Maschine (VM) höchstmöglichen Schutz gegen Cyberbedrohungen. Kunden aus dem öffentlichen Sektor, sicherheitskritischen Industrien und Verteidigungsorganisationen erhalten mit genugate und genugate Virtual einen nachweislich gehärteten Schutzstandard für physische und Cloud-basierte Deployments.
- Die hocheffiziente Firewall kombiniert einen Paketfilter mit einem Application Layer Gateway (ALG) und ist eines der Kernprodukte im umfangreichen Portfolio von genua. Mit dem neuen Hauptrelease 11.0 konnte genua die Performance gegenüber genugate 10.0 um bis zu Faktor 10 steigern.
- Die überarbeitete Betriebs- und Administrationsumgebung unterstützt jetzt Ansible Playbooks für automatisiertes Policy-Rollout, Patch-Management und Monitoring. Das Update enthält zudem ein modernisiertes User-Interface, erweiterte Virtualisierungs- und Cloud-Funktionen, eine stark überarbeitete REST-API sowie zahlreiche Sicherheitsverbesserungen.
- Die virtualisierte Variante genugate 11.0 Virtual ist vollständig kompatibel mit den verbreiteten Hypervisoren KVM und VMware. Neu ist die stark vereinfachte, automatisierbare Installation: Diese ermöglicht das schnelle Einspielen vorkonfigurierter genugate-Virtual-Instanzen und somit ein sehr effizientes, dynamisches Skalieren auch in Hochverfügbarkeitsumgebungen.
Starke Kryptographie – aber ohne Smartcard
genugate 11.0 verwendet einen Jitter-Random-Number-Generator. Der Jitter-RNG liefert starke Zufallszahlen für hochsichere Kryptographie. Bisher wurde dafür in der Regel eine Smartcard benötigt. genua stellt nun eine deutlich benutzerfreundlichere Alternative bereit.
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Einmal im Monat die besten News von B2B CYBER SECURITY lesen„Die BSI-Zertifizierung für genugate 11.0 durch die BSI-akkreditierte Prüfstelle secuvera ist ein Meilenstein für genua und für unsere Kunden. Diese profitieren von deutlich höherem Datendurchsatz, optimierter Bedienung, weitreichender Automatisierung und einem noch einmal verbesserten Schutzniveau“, sagt Matthias Ochs, Geschäftsführer der genua GmbH. „Mit der erfolgreichen Common-Criteria-Evaluierung bestätigt secuvera, dass unsere Sicherheitsplattform genugate als Appliance und als virtualisierte Variante strenge internationale Standards erfüllt und nachweislich Schutz für die anspruchsvollsten Umgebungen der Welt bietet.“
Hintergrund: Common Criteria, EAL und AVA_VAN
Die „Common Criteria for Information Technology Security Evaluation (CC)“ sind die international anerkannten Kriterien zur Prüfung und Bewertung der Sicherheit von IT-Produkten. Die CC-Kriterien gelten als Benchmark und sind für die Bewertung der Sicherheitseigenschaften nahezu aller informationstechnischer Produkte geeignet. Die Prüfung wird grundsätzlich von einer vom BSI anerkannten Prüfstelle durchgeführt.
Die Erweiterungskomponente AVA_VAN.5 steht im Rahmen der Common Criteria (ISO/IEC 15408) für „Advanced Methodical Vulnerability Analysis“, also eine fortgeschrittene methodische Schwachstellenanalyse. Sie ist die höchste Stufe innerhalb der AVA_VAN-Familie (Vulnerability Assessment) und wird in der Regel für Produkte mit extrem hohen Sicherheitsanforderungen (High Assurance) gefordert. Im Gegensatz zu den niedrigeren Stufen geht sie von einem Angreifer mit „High Attack Potential“ aus, während die niedrigeren Stufen den Anspruch haben, einen Angreifer mit „Moderate Attack Potential“ zu stoppen.
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Über genua
Mit ihren in Deutschland entwickelten und produzierten IT-Sicherheitslösungen ist die genua GmbH eine Wegbereiterin für digitale Souveränität. Behörden, geheimschutzbetreute Organisationen und KRITIS-Unternehmen vertrauen auf genua zum Schutz ihrer kritischen und hochsensiblen digitalen Infrastrukturen.