Kaspersky hat seine Managed-Detection-and-Response-Lösung (MDR) erweitert und um neue Funktionen für Automatisierung, Incident Management und Nutzerfreundlichkeit ergänzt. Die Optimierungen in Kaspersky Managed Detection and Response unterstützen Unternehmen dabei, Cyberbedrohungen schneller zu erkennen, Sicherheitsvorfälle effizienter zu untersuchen und darauf zu reagieren. Zudem stehen zentrale MDR-Funktionen nun auch für Embedded- und industrielle Systeme zur Verfügung.
Im vergangenen Jahr identifizierte Kaspersky weltweit durchschnittlich rund 500.000 neue schädliche Dateien pro Tag – ein Anstieg von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Angesichts zunehmend komplexer und häufiger auftretender Cyberangriffe benötigen Unternehmen Lösungen, die bekannte und unbekannte Bedrohungen frühzeitig erkennen und blockieren können. Entsprechend erweitert Kaspersky seine MDR-Lösung und bietet nun unter anderem Funktionen zur Automatisierung und für das Incident Management sowie für ein optimiertes Nutzererlebnis. Die Verbesserungen erhöhen die Sicherheit und ermöglichen eine schnellere und effizientere Reaktion auf Bedrohungen.
MDR-Funktionen jetzt auch für Embedded und industrielle Systeme
Im Zuge des Updates verfügen nun Kaspersky Embedded Systems Security 4.0 und Kaspersky Industrial CyberSecurity for Nodes 4.5 über einen einheitlichen MDR-Agenten. In eingebetteten Umgebungen vereinfacht dieser integrierte Ansatz die Integration und verbessert die Verwaltbarkeit, wodurch eine schnellere und zuverlässigere MDR-Bereitstellung ermöglicht wird. In industriellen Umgebungen reduziert er die betriebliche Komplexität, stärkt die Ausfallsicherheit und erleichtert die laufende Wartung.
Erweiterte Erkennungs- und Untersuchungsfunktionen
- Optimierte Container-Telemetrie: Kaspersky Managed Detection and Response profitiert nun von der verbesserten Container-Telemetrie von Kaspersky Endpoint Security für Linux 12.4. Dadurch wird die Transparenz in containerisierten Umgebungen erhöht, die Genauigkeit der Bedrohungserkennung verbessert und die Identifizierung von Risiken in Container-Infrastrukturen beschleunigt.
- Automatisierte Dateifreigabe: Kaspersky Managed Detection and Response unterstützt die automatisierte Dateiübertragung auf Anfrage von Analysten über Kaspersky Anti Targeted Attack 8.0 und Kaspersky Next EDR Expert 8.0. Aufgrund der erweiterten MDR-Integration werden relevante Dateien automatisch bereitgestellt, was die Zusammenarbeit erleichtert, die Untersuchung von Sicherheitsvorfällen beschleunigt und schnellere Reaktionen auf zielgerichtete Angriffe ermöglicht.
- Eskalation von Vorfällen an Kaspersky Incident Response: Sicherheitsvorfälle können nun direkt aus dem MDR-Portal an das Kaspersky Global Emergency Response Team (GERT) eskaliert werden, um eine umfassende Untersuchung und Reaktion einzuleiten. Diese Funktion ermöglicht ein durchgängiges Management komplexer Cyberangriffe – von der ersten Reaktion und Beweissicherung bis zur Identifizierung des ursprünglichen Angriffsvektors und der Entwicklung eines effektiven Abwehrplans.
- Export von Vorfällen nach Kaspersky SIEM: Sicherheitsvorfälle lassen sich automatisch in Kaspersky SIEM 4.0 exportieren, um sie weiter zu analysieren und mit anderen Sicherheitsereignissen zu korrelieren. Dadurch werden die Untersuchungsmöglichkeiten erweitert, während Kaspersky Managed Detection and Response weiterhin als zentrale Plattform für das Vorfallmanagement dient.
Verbesserte Zugänglichkeit und Nutzerfreundlichkeit
Im Rahmen des Updates wurden zudem Funktionen für den Zugriff und die Nutzerfreundlichkeit erweitert. So lassen sich Vorfälle aus Kaspersky Next EDR Expert nun mit nur einem Klick an MDR eskalieren. Kunden erhalten dadurch mehr Kontrolle über das Vorfallmanagement und schnellen Zugriff auf Expertenanalysen sowie Handlungsempfehlungen. Darüber hinaus bietet Kaspersky Managed Detection and Response jetzt erweiterte Vorfallbenachrichtigungen über Telegram. Diese liefern Echtzeit-Updates mit Prioritätsstufen, betroffenen Assets, individuellen Empfehlungen und direkten Links zu den jeweiligen Vorfällen. Nutzer können so wichtige Informationen sofort einsehen, ohne sich zuerst im Portal anmelden zu müssen.
Zusätzlich wurde das MDR-Portal vollständig für Mobilgeräte und Tablets optimiert und ermöglicht einen umfassenden Zugriff auf alle Kernfunktionen. Kunden können Vorfälle dadurch jederzeit und überall überwachen und ihre MDR-Dienste verwalten; dies erhöht die Reaktionsfähigkeit und operative Agilität deutlich. „Das aktuelle Update bietet eine tiefere Integration in das Kaspersky-Produktportfolio, intelligentere Automatisierung und neue Funktionen für schnellere sowie präzisere Reaktionen – mit dem klaren Ziel, die Nutzerfreundlichkeit weiter zu verbessern. Denn in der heutigen Bedrohungslandschaft sind Agilität und Präzision wichtiger denn je“, sagt Renat Turianov, Product Owner Managed Detection and Response bei Kaspersky.
Mehr bei Kaspersky.com
Über Kaspersky Kaspersky ist ein internationales Cybersicherheitsunternehmen, das im Jahr 1997 gegründet wurde. Die tiefgreifende Threat Intelligence sowie Sicherheitsexpertise von Kaspersky dient als Grundlage für innovative Sicherheitslösungen und -dienste, um Unternehmen, kritische Infrastrukturen, Regierungen und Privatanwender weltweit zu schützen. Das umfassende Sicherheitsportfolio des Unternehmens beinhaltet führenden Endpoint-Schutz sowie eine Reihe spezialisierter Sicherheitslösungen und -Services zur Verteidigung gegen komplexe und sich weiter entwickelnde Cyberbedrohungen. Über 400 Millionen Nutzer und 250.000 Unternehmenskunden werden von den Technologien von Kaspersky geschützt. Weitere Informationen zu Kaspersky unter www.kaspersky.com/
Passende Artikel zum Thema
Konvergenz von IT, OT und IoT: Kaspersky bringt einheitlichen MDR-Agenten auf Industrie- und Embedded-Systeme
Fachliche Einordnung Die Fachplattform B2BCS ordnet die erweiterte Managed-Detection-and-Response-Lösung (MDR) von Kaspersky als wichtigen Schritt zur Absicherung kritischer Schnittstellen in modernen Industrieunternehmen ein. Vor dem Hintergrund von täglich rund 500.000 neuen Schaddateien weltweit verschwimmen die Grenzen zwischen klassischer IT, operativer Technologie (OT) und eingebetteten Systemen (Embedded IoT) zunehmend. Renat Turianov, Product Owner Managed Detection and Response bei Kaspersky, betont, dass Agilität und Präzision in der heutigen Bedrohungslandschaft entscheidend sind. Das Update adressiert dies durch tiefere Portfolio-Integration und erweiterte Automatisierung im Vorfallmanagement.
Key-Takeaways
- Schutz für Embedded & OT: Durch einen einheitlichen MDR-Agenten sind zentrale Erkennungs- und Abwehrfunktionen ab sofort nativ in Kaspersky Embedded Systems Security 4.0 und Kaspersky Industrial CyberSecurity for Nodes 4.5 integriert, was die betriebliche Komplexität in Industrieumgebungen reduziert. (Quelle: Kaspersky)
- Sichtbarkeit in Containern: Dank optimierter Container-Telemetrie aus Kaspersky Endpoint Security für Linux 12.4 wird die Identifizierung von Sicherheitsrisiken in modernen Container-Infrastrukturen beschleunigt. (Quelle: Kaspersky)
- Automatisierte Dateianalyse: Über Schnittstellen zu Kaspersky Anti Targeted Attack 8.0 und Kaspersky Next EDR Expert 8.0 können MDR-Analysten relevante Dateien für Untersuchungen vollautomatisch anfordern und transferieren. (Quelle: Kaspersky)
- Direktes Incident-Sourcing: Komplexe Cyberangriffe lassen sich nun mit einem Klick aus dem MDR-Portal direkt an das Global Emergency Response Team (GERT) von Kaspersky eskalieren, um Sofortmaßnahmen und Beweissicherungen einzuleiten. (Quelle: Kaspersky)
- Mobile Incident Response: Neben dem automatischen Export von Vorfällen in Kaspersky SIEM 4.0 bietet das System Echtzeit-Vorfallbenachrichtigungen via Telegram sowie ein vollständig für Mobilgeräte optimiertes MDR-Portal. (Quelle: Kaspersky)
Strategische Analyse Für CISOs und Werksleiter in der DACH-Region löst diese Veröffentlichung ein tiefgreifendes Problem: Die isolierte Betrachtung von Office-IT und Produktions-OT. Angreifer nutzen zunehmend Pfade über die Unternehmens-IT, um in sensible industrielle Steuerungssysteme (ICS) vorzudringen oder Geldautomaten und Point-of-Sale-Terminals (Embedded Systems) zu manipulieren. Ein einheitlicher MDR-Agent schließt diese Sichtbarkeitslücke. Strategisch wertvoll ist zudem der Fokus auf mobile Erreichbarkeit. Da kritische Sicherheitsvorfälle selten während der regulären Arbeitszeit auftreten, verkürzen priorisierte Push-Meldungen inklusive direkter Handlungsempfehlungen auf dem Smartphone die Reaktionszeit (Mean Time to Respond) drastisch.
Handlungsempfehlung: Sicherheitsverantwortliche in der Industrie sollten ihre Monitoring-Strategie dahingehend überprüfen, ob kritische Endpunkte in der Produktion bereits von kontinuierlicher Verhaltensanalyse (MDR) abgedeckt werden. Bei der Implementierung des aktualisierten Kaspersky-Agenten empfiehlt es sich, die automatische Protokoll-Korrelation mit dem internen SIEM-System einzurichten. Zudem sollten klare Eskalationspfade zum globalen Notfallteam (GERT) vordefiniert werden, um bei hochentwickelten, zielgerichteten Angriffen (Advanced Persistent Threats) im Ernstfall sekundenschnell eine professionelle Eindämmung und forensische Beweissicherung zu gewährleisten.
„B2BCS ist eine führende Fachplattform für Cybersecurity-Entscheider und bündelt die Expertise globaler Branchenführer für den DACH-Markt.“ Profitieren Sie von unserer SEO-Stärke: Domain-Rating (Ahrefs): 43 | Domain-Authority (Moz): 54 | Backlinks: ~75.000 | Linking Root Domains: >1.200