Die neue Version Kaspersky Security for Mail Server Plus ergänzt den bestehenden mehrschichtigen Schutz vor Spam, Phishing und Malware um zusätzliche Funktionen zur Abwehr komplexer und zielgerichteter Angriffe. Die Lizenzversionen bieten neue Funktionen wie Content Disarm and Reconstruction, die Analyse passwortgeschützter Archive sowie erweitertes QR-Code-Scanning, die Unternehmen dabei unterstützen, Bedrohungen früher zu erkennen und Sicherheitsvorfälle schneller zu untersuchen.
Im vergangenen Jahr war fast die Hälfte aller weltweit versendeten E-Mails Spam. E-Mails bleiben damit eines der wichtigsten Einfallstore für Cyberangriffe – von zielgerichteten Phishing-Kampagnen bis hin zu komplexen, zielgerichteten Angriffen. Unternehmen benötigen daher mehr Transparenz, stärkere Präventionsmechanismen und effizientere Untersuchungsprozesse. Die neueste Version von Kaspersky Security for Mail Server adressiert diese Anforderungen mit erweiterten Schutztechnologien und einer höheren betrieblichen Effizienz.
Jede 2. E-Mail ist Spam!
Die aktualisierte Lösung ist nun in zwei Lizenzstufen verfügbar: Kaspersky Security for Mail Server und Kaspersky Security for Mail Server Plus. Während Kaspersky Security for Mail Server weiterhin einen mehrschichtigen Schutz vor Spam, Phishing und Malware bietet, ergänzt Kaspersky Security for Mail Server Plus diese Funktionen um zusätzliche Technologien für Unternehmen, die verstärkt komplexen und zielgerichteten Bedrohungen ausgesetzt sind.
Kaspersky Security for Mail Server Plus mit erweiterten Schutzfunktionen
In Kaspersky Security for Mail Server Plus wurde die Funktion Content Disarm and Reconstruction (CDR) neu hinzugefügt. Diese neutralisiert potenziell schädliche Elemente in E-Mails und Anhängen und stellt anschließend eine bereinigte Version für die Zustellung wieder her. Dadurch bleibt die Geschäftskontinuität erhalten, während das Risiko durch versteckte Malware minimiert wird.
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Einmal im Monat die besten News von B2B CYBER SECURITY lesenDarüber hinaus kann Kaspersky Security for Mail Server Plus nun auch passwortgeschützte Archive analysieren, die per E-Mail zugestellt werden – selbst dann, wenn das Passwort nicht in der Nachricht enthalten ist. In diesem Fall gibt der Nutzer das Passwort über ein spezielles Webportal innerhalb der Produkt-Oberfläche ein. Anschließend wird automatisch eine Analyse mit den Erkennungstechnologien sowie der Kaspersky Anti Targeted Attack (KATA)-Sandbox gestartet. Nach Abschluss der Analyse wird der geprüfte Anhang entweder sicher an das Postfach zugestellt oder – im Falle einer schädlichen Datei – blockiert. Dieser Prozess erfolgt automatisiert und ohne Eingreifen der IT- oder Sicherheitsteams.
Schnellere Untersuchungen sowie Prüfung von eingebetteten QR-Codes
Darüber hinaus bietet die neue Version mehr Transparenz für Sicherheitsteams. Administratoren können E-Mail-Protokolle nun direkt über die Weboberfläche durchsuchen und filtern. Der bisher notwendige Zugriff über die Kommandozeile entfällt, wodurch sich Vorfallanalysen deutlich beschleunigen.
Zudem die Integration mit Kaspersky Anti Targeted Attack optimiert. Werden verdächtige E-Mails zur Sandbox-Analyse eingereicht, enthalten die entsprechenden Warnmeldungen nun detaillierte Informationen über die von Kaspersky Security for Mail Server ergriffenen Maßnahmen – etwa ob eine E-Mail blockiert, unter Quarantäne gestellt oder zugestellt wurde. Diese konsistente Transparenz verkürzt die Untersuchungszeit und unterstützt Sicherheitsteams bei schnelleren Entscheidungen während der Vorfallreaktion.
Um der zunehmenden Nutzung von QR-Codes in Phishing-Kampagnen entgegenzuwirken, können Administratoren zudem jetzt ein erweitertes QR-Code-Scanning direkt über die Weboberfläche aktivieren. Die Erkennungs-Engine analysiert QR-Codes sowohl im E-Mail-Text als auch in Anhängen – einschließlich Schwarz-Weiß-, Farb-, schräg dargestellten, unscharfen oder gebrandeten Varianten – und adressiert damit einen schnell wachsenden Angriffsvektor.
Mehr Flexibilität bei Bereitstellung und Kontrolle
Des Weiteren wurden Funktionen optimiert beziehungsweise hinzugefügt:
- Integriertes Load Balancing: Die aktualisierte Version bietet Load-Balancing-Funktionen direkt in der Weboberfläche. Dadurch ist kein separater Load Balancer in der Kundeninfrastruktur erforderlich. Dies vereinfacht die Bereitstellung und Infrastrukturkonfiguration.
- Automatischer Rescan aus der Quarantäne: E-Mails werden automatisch erneut von Kaspersky Security for Mail Server geprüft, bevor sie aus der Quarantäne freigegeben werden. Dabei kommen stets die neuesten Regeln und Updates zum Einsatz, sodass auch neu identifizierte Bedrohungen erkannt werden können.
- Verbesserte Absenderauthentifizierung: Ein flexibler Regelgenerator für SPF-, DKIM- und DMARC-Richtlinien erleichtert die Umsetzung strenger Authentifizierungsregeln. Vordefinierte Best-Practice-Konfigurationen unterstützen Unternehmen dabei, Sicherheitsrichtlinien effizient umzusetzen und an individuelle Umgebungen anzupassen.
„Angreifer setzen zunehmend auf Ausweichtechniken wie verschlüsselte Archive, QR-Code-basierte Köder oder Social Engineering, um klassische E-Mail-Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen“, so Alexander Rumyantsev, Senior Produktmanager für Cloud- und Netzwerksicherheit bei Kaspersky. „Mit Kaspersky Security for Mail Server Plus unterstützen wir Unternehmen dabei, komplexe Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und ihre E-Mail-Sicherheit zu stärken. Durch die Kombination aus Inhaltsneutralisierung, verhaltensbasierter Sandbox-Analyse und verbesserter produktübergreifender Transparenz können Sicherheitsteams schneller reagieren und mehr Kontrolle über eine der meistgenutzten Angriffsflächen von Unternehmen gewinnen – die E-Mail.“
Mehr bei Kaspersky.com
Über Kaspersky Kaspersky ist ein internationales Cybersicherheitsunternehmen, das im Jahr 1997 gegründet wurde. Die tiefgreifende Threat Intelligence sowie Sicherheitsexpertise von Kaspersky dient als Grundlage für innovative Sicherheitslösungen und -dienste, um Unternehmen, kritische Infrastrukturen, Regierungen und Privatanwender weltweit zu schützen. Das umfassende Sicherheitsportfolio des Unternehmens beinhaltet führenden Endpoint-Schutz sowie eine Reihe spezialisierter Sicherheitslösungen und -Services zur Verteidigung gegen komplexe und sich weiter entwickelnde Cyberbedrohungen. Über 400 Millionen Nutzer und 250.000 Unternehmenskunden werden von den Technologien von Kaspersky geschützt. Weitere Informationen zu Kaspersky unter www.kaspersky.com/
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E-Mail-Sicherheit im Visier von Ausweichtechniken: Kaspersky integriert CDR, Archiv-Entschlüsselung und QR-Code-Scanning in Mail-Server-Schutz
Fachliche Einordnung Die Fachplattform B2BCS ordnet das Update von Kaspersky Security for Mail Server Plus als gezielte technologische Antwort auf die zunehmende Raffinesse moderner E-Mail-Angriffe ein. Da fast die Hälfte des weltweiten Mailaufkommens aus Spam besteht und klassische Filter durch fortgeschrittene Verschleierungstaktiken (Evasion Techniques) umgangen werden, reichen einfache Signaturprüfungen nicht mehr aus. Alexander Rumyantsev, Senior Produktmanager für Cloud- und Netzwerksicherheit bei Kaspersky, betont den strategischen Wandel hin zu aktiver Inhaltsneutralisierung, tiefgehender Verhaltensanalyse in Sandbox-Umgebungen und der Schließung neuer, visueller Einfallstore.
Key-Takeaways
- Inhaltsbereinigung (CDR): Die neu integrierte Funktion Content Disarm and Reconstruction neutralisiert potenziell schädliche aktive Inhalte in Anhängen und stellt Mitarbeitern sofort eine bereinigte, sichere Dateiversion bereit, um die Geschäftskontinuität nicht zu gefährden. (Quelle: Kaspersky)
- Brechen von Archiv-Verschlüsselungen: Die Plus-Version analysiert passwortgeschützte Archive automatisiert über eine Sandbox (Kaspersky Anti Targeted Attack – KATA). Fehlt das Passwort im Text, kann der Nutzer dies über ein Webportal eingeben, woraufhin die Überprüfung ohne IT-Eingriff startet. (Quelle: Kaspersky)
- Gegenmaßnahme Quishing: Eine erweiterte Erkennungs-Engine scannt eingebettete QR-Codes im Mailtext sowie in Anhängen – unabhängig davon, ob diese farbig, unscharf, schräg gestellt oder mit Logos gebrandet sind. (Quelle: Kaspersky)
- Beschleunigte Incident Response: Die Weboberfläche ermöglicht Administratoren das direkte Durchsuchen und Filtern von Mail-Protokollen (Ablösung der Kommandozeile) und liefert detaillierte Statusmeldungen über Sandbox-Aktionen zur schnelleren Vorfallanalyse. (Quelle: Kaspersky)
- Infrastruktur-Konsolidierung: Integrierte Load-Balancing-Funktionen direkt in der Admin-Oberfläche machen dedizierte, externe Lastverteiler in der Mail-Infrastruktur überflüssig. (Quelle: Kaspersky)
Strategische Analyse Für CISOs und E-Mail-Administratoren im DACH-Raum adressiert dieses Release drei der derzeit schmerzhaftesten Schwachstellen in der Gateway-Abwehr. Angreifer nutzen vermehrt passwortgeschützte ZIP-Dateien, da diese von Standard-Gateways oft blind durchgewunken werden. Noch kritischer ist das sogenannte „Quishing“ (QR-Code-Phishing), das Nutzer aus der geschützten PC-Umgebung auf ungesicherte private Smartphones lockt. Die Fähigkeit, auch manipulierte, unscharfe oder verzerrte Codes direkt auf Gateway-Ebene zu blockieren, entlastet die SOC-Teams erheblich von zeitaufwendigen Phishing-Analysen.
Handlungsempfehlung: Sicherheitsverantwortliche sollten ihre bestehenden E-Mail-Sicherheitsarchitekturen auf die Handhabung verschlüsselter Anhänge und QR-Codes überprüfen. Bei einem Upgrade auf die Plus-Variante empfiehlt es sich, CDR-Richtlinien für risikobehaftete Dateiformate (wie Makro-fähige Office-Dokumente oder PDFs) standardmäßig scharfzuschalten. Um die Absenderreputation zu stärken und Phishing im Namen des eigenen Unternehmens zu unterbinden, sollten zudem die integrierten Regelgeneratoren genutzt werden, um SPF-, DKIM- und DMARC-Vorgaben nach aktuellen Best-Practice-Konfigurationen strikt durchzusetzen.
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