Prompt Injections: OpenClaw war erneut anfällig

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OpenClaw war anfällig für spezielle Prompt-Injektions. Die Sicherheitsforscher von Thales haben Sicherheitslücken bei OpenClaw gefunden. Sie wurden inzwischen dem OpenClaw-Sicherheitsteam gemeldet und mit Version 2026.4.23 ein entsprechender Fix bereitgestellt. 

Der Vorfall bei OpenClaw zeigt, dass auch nach dem Fix zwei Herausforderungen bestehen bleiben. Denn die Prompt-Injektion ist ein branchenweit weitgehend ungelöstes Problem. Es gibt keinen Standard, der regelt, wie Messaging-Objekte serialisiert werden, bevor sie ein LLM erreichen (im Gegensatz zur Tool-Integration, bei der MCP diese Rolle übernimmt).

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Weitere mögliche Lücken?

Nach dem Fund konzentrierte sich das Forschungsteam von Thales auf zwei Hypothesen:

  • Welche Angriffsvektoren lassen sich aus Sicht der LLMs verbergen?
  • Lassen sie sich auch aus Sicht der Opfer verbergen?

Beispielsweise kann eine versteckte Nachricht am unteren Rand eines Bildes eingebettet werden, wobei ein Farbton verwendet wird, der der ursprünglichen Farbpalette sehr nahekommt, sodass sie ohne sorgfältige Prüfung kaum wahrnehmbar ist. Wenn das Opfer dieses Objekt mit seinem KI-Agenten teilt, könnte das System dann kompromittiert werden?

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Die Sicherheitsforscher gingen davon aus, dass das Modell durch die Einführung der Prompt-Injektion mittels ungewöhnlicher Objekte weniger auf ähnliche Fälle trainiert sein würde und sich die Erfolgsquote dadurch erhöhen würde. Tatsächlich konnten eine Reihe von Fällen identifiziert werden, in denen dieser Angriff erfolgreich war.

OpenClaw-Sicherheitsteam hat schnell reagiert

Die Forscher teilten dem OpenClaw-Sicherheitsteam vor der Veröffentlichung diese Erkenntnisse mit. Daraufhin veröffentlichte das Team eine Sicherheitsverbesserung (Version OpenClaw 2026.4.23), die Kontaktnamen, vCard-Felder und Standortbezeichnungen aus dem Inline-Prompt-Text in einen strukturierten Kanal für nicht vertrauenswürdige Metadaten verschiebt. Da sie jedoch ähnliche Muster bei alternativen KI-Assistenten beobachteten, nehmen sie an, dass das zugrunde liegende Risiko nicht spezifisch für OpenClaw ist. Persönliche KI-Assistenten vereinfachen routinemäßig komplexe Nachrichtenobjekte und bieten effektive Vektoren für die Eingabe von Befehlen.

Persönliche KI-Assistenten wie OpenClaw steigern zwar die Produktivität, öffnen aber gleichzeitig eine neue Klasse von Angriffen. Dieser Agent ist nicht nur ein Chatbot, sondern ein authentifizierter Ausführender mit potenziellem Zugriff auf Dateien, Shell-Befehle und externe Dienste. Zudem ist es wahrscheinlich, dass er Benutzereingaben vertraut.

Eine ausführliche Analyse der genannten Schwachstellen in OpenClaw und weitere Überlegungen führen auch ein Blog-Beitrag zum Thema aus.

Mehr bei Thales.com

 


Über Thales 

Thales ist ein weltweit führender Anbieter von Spitzentechnologien in den Bereichen Verteidigung, Luft- und Raumfahrt sowie Cyber & Digital. Das Portfolio an innovativen Produkten und Dienstleistungen adressiert mehrere große Herausforderungen: Souveränität, Sicherheit, Nachhaltigkeit und Inklusion. Die Gruppe investiert jährlich mehr als 4,5 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung in Schlüsselbereichen, insbesondere für kritische Umgebungen wie künstliche Intelligenz, Cybersicherheit, Quanten- und Cloud-Technologien.


 

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Mehr lesen Sie hier im Blog: https://www.imperva.com/blog/compromise-openclaw-with-prompt-injections-in-message-objects/

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