Passkeys einsetzen: Ein Leitfaden für CISOs und Verantwortliche

Digitale Sicherheitskonzepte mit Passwortschutz und Cybersecurity-Tools.
Anzeige

Beitrag teilen

Lange hat die Nutzung von Passwörtern in Unternehmen den Ablauf geprägt. Schon länger ist klar, dass Unternehmen auf andere Lösungen setzten sollten wie Passkeys. Doch wie soll ein CISO oder Security-Teams an die Umsetzung gehen? Die Experten von Sophos stellen hierzu ein hilfreiches Playbook samt Arbeitsmaterialien bereit.

Die Einführung von Passkeys in einem Unternehmen kann für CISOs und die IT-Teams eine komplexe Aufgabe sein. Technologische Beschränkungen, mangelnde Akzeptanz oder gestörte Workflows sind nur einige der Tücken, die bei der Sicherheitsoptimierung für digitale Identitäten auftreten können. Sophos hat jetzt ein kompaktes Playbook für CISOs und technische Verantwortliche erstellt, das neben einem praktischen Leitfaden zur Umsetzung auch eine Liste mit FAQs sowie anschauliche Übersichten bereitstellt.

Anzeige

Endlich: Abschied vom Passwort

Passwörter sind für viele Szenarien und Anwendungen nicht mehr sicher genug. Sie können durch Brute-Force- oder Phishing-Angriffe sowie mit Infostealer-Malware kompromittiert oder gestohlen werden. Selbst für die lange als sichergeltende Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) haben Angreifer Wege gefunden, diese Hürde zu umgehen. Mehr Sicherheit bieten Passkeys.

Bei der Entscheidung zur Implementierung von Passkeys stehen dir CISOs und IT-Leitungen weniger vor der Frage, welche Lösung zur Implementierung zu Auswahl steht. Vielmehr geht es darum, wie Passkeys innerhalb des bestehenden Identitäts-Stacks im Unternehmen aktiviert und durchgesetzt werden können. Sind die Lösungen mit allen Betriebssystemen und Versionen kompatibel? Wo werden die Passkeys in Zukunft gespeichert (auf dem Laptop des Nutzers, in einem cloudbasierten Passwortmanager oder auf einem physischen Token)? Wie lässt sich der Zugriff wiederherstellen bei Verlust oder Beschädigung? Das neue Sophos Playbook zur Implementierung von Passkeys gibt Antworten auf derartige Fragen und Problemstellungen.

Anzeige

Jetzt Newsletter abonnieren

Einmal im Monat die besten News von B2B CYBER SECURITY lesen



Mit Klick auf „Anmelden“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Nach dem Anmelden erhalten Sie zuerst eine Bestätigungsmail, damit keine anderen Personen Ihnen etwas ungewolltes bestellen können.
Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Sie können jederzeit den Newsletter wieder abbestellen. Einen entsprechenden Link finden Sie im Newsletter. Nach einer Abmeldung werden Ihre Daten in kürzester Zeit gelöscht. Eine Wiederherstellung ist nicht möglich. Falls Sie den Newsletter erneut haben möchten, ordern sie diesen einfach neu. Verfahren Sie auch so, wenn Sie eine andere E-Mail-Adresse für Ihren Newsletter nutzen möchten. Wenn Sie den auf der Website angebotenen Newsletter beziehen möchten, benötigen wir von Ihnen eine E-Mail-Adresse sowie Informationen, welche uns die Überprüfung gestatten, dass Sie der Inhaber der angegebenen E-Mail-Adresse und mit dem Empfang des Newsletters einverstanden sind. Weitere Daten werden nicht bzw. nur auf freiwilliger Basis erhoben. Für die Abwicklung der Newsletter nutzen wir Newsletterdiensteanbieter, die nachfolgend beschrieben werden.

CleverReach

Diese Website nutzt CleverReach für den Versand von Newslettern. Anbieter ist die CleverReach GmbH & Co. KG, Schafjückenweg 2, 26180 Rastede, Deutschland (nachfolgend „CleverReach“). CleverReach ist ein Dienst, mit dem der Newsletterversand organisiert und analysiert werden kann. Die von Ihnen zwecks Newsletterbezug eingegebenen Daten (z. B. E-Mail-Adresse) werden auf den Servern von CleverReach in Deutschland bzw. Irland gespeichert. Unsere mit CleverReach versandten Newsletter ermöglichen uns die Analyse des Verhaltens der Newsletterempfänger. Hierbei kann u. a. analysiert werden, wie viele Empfänger die Newsletternachricht geöffnet haben und wie oft welcher Link im Newsletter angeklickt wurde. Mit Hilfe des sogenannten Conversion-Trackings kann außerdem analysiert werden, ob nach Anklicken des Links im Newsletter eine vorab definierte Aktion (z. B. Kauf eines Produkts auf dieser Website) erfolgt ist. Weitere Informationen zur Datenanalyse durch CleverReach-Newsletter erhalten Sie unter: https://www.cleverreach.com/de/funktionen/reporting-und-tracking/. Die Datenverarbeitung erfolgt auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Sie können diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem Sie den Newsletter abbestellen. Die Rechtmäßigkeit der bereits erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt. Wenn Sie keine Analyse durch CleverReach wollen, müssen Sie den Newsletter abbestellen. Hierfür stellen wir in jeder Newsletternachricht einen entsprechenden Link zur Verfügung. Die von Ihnen zum Zwecke des Newsletter-Bezugs bei uns hinterlegten Daten werden von uns bis zu Ihrer Austragung aus dem Newsletter bei uns bzw. dem Newsletterdiensteanbieter gespeichert und nach der Abbestellung des Newsletters aus der Newsletterverteilerliste gelöscht. Daten, die zu anderen Zwecken bei uns gespeichert wurden, bleiben hiervon unberührt. Nach Ihrer Austragung aus der Newsletterverteilerliste wird Ihre E-Mail-Adresse bei uns bzw. dem Newsletterdiensteanbieter ggf. in einer Blacklist gespeichert, sofern dies zur Verhinderung künftiger Mailings erforderlich ist. Die Daten aus der Blacklist werden nur für diesen Zweck verwendet und nicht mit anderen Daten zusammengeführt. Dies dient sowohl Ihrem Interesse als auch unserem Interesse an der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben beim Versand von Newslettern (berechtigtes Interesse im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Speicherung in der Blacklist ist zeitlich nicht befristet. Sie können der Speicherung widersprechen, sofern Ihre Interessen unser berechtigtes Interesse überwiegen. Näheres entnehmen Sie den Datenschutzbestimmungen von CleverReach unter: https://www.cleverreach.com/de/datenschutz/.

Auftragsverarbeitung

Wir haben einen Vertrag über Auftragsverarbeitung (AVV) zur Nutzung des oben genannten Dienstes geschlossen. Hierbei handelt es sich um einen datenschutzrechtlich vorgeschriebenen Vertrag, der gewährleistet, dass dieser die personenbezogenen Daten unserer Websitebesucher nur nach unseren Weisungen und unter Einhaltung der DSGVO verarbeitet.

Eine erfolgreiche Einführung und Akzeptanz einer neuen – oder gegebenenfalls hybriden – Identitätssicherheit hängt auch von Kollaboration, sorgfältiger Planung und klarer Kommunikation ab. Dazu gehören:

  • Bedürfnisse und Anregungen der Nutzer beachten
  • Aus Fehlern der Vergangenheit lernen
  • Start mit einer Gruppe von Early Adopter
  • Widerständen mit Fakten und Zusicherungen begegnen
  • Support-Teams frühzeitig mit Support-Skripten und Schulungen entlasten

Das komplette „CISO Playbook Passkeys“ gibt es zum freien Download, inklusive aller Unterlagen, Artikel und etwa Folien.

Mehr bei Sophos.com

 


Über Sophos

Mehr als 100 Millionen Anwender in 150 Ländern vertrauen auf Sophos. Wir bieten den besten Schutz vor komplexen IT-Bedrohungen und Datenverlusten. Unsere umfassenden Sicherheitslösungen sind einfach bereitzustellen, zu bedienen und zu verwalten. Dabei bieten sie die branchenweit niedrigste Total Cost of Ownership. Das Angebot von Sophos umfasst preisgekrönte Verschlüsselungslösungen, Sicherheitslösungen für Endpoints, Netzwerke, mobile Geräte, E-Mails und Web. Dazu kommt Unterstützung aus den SophosLabs, unserem weltweiten Netzwerk eigener Analysezentren. Die Sophos Hauptsitze sind in Boston, USA, und Oxford, UK.


 

Passende Artikel zum Thema

Wie Cyberkriminelle abgelaufene Domains für sich ausnutzen

Wie eine Untersuchung von Security-Experten zeigt: Cyberkriminelle erwerben massenhaft abgelaufene Domains – Dropcatch-Domains – und missbrauchen diese für Angriffe. Dabei ➡ Weiterlesen

Die SAP OVERPASS Schwachstelle

SAP hat insgesamt 22 Security Notes veröffentlicht, darunter fünf HotNews-Einträge. Die schwerwiegendste Schwachstelle – intern OVERPASS genannt, geführt als CVE-2026-44756 ➡ Weiterlesen

Phishing 2026: Cyberkriminelle kombinieren KI und neue Angriffskanäle

Phishing-Angriffe werden immer ausgefeilter und beschränken sich längst nicht mehr nur auf gefälschte E-Mails. Das zeigt der Threat Status Report ➡ Weiterlesen

KI-Agenten als neue Insider-Bedrohung

Sprechen Unternehmen von digitalen Identitäten, meinen sie damit schon lange nicht mehr nur ihre menschlichen Angestellten, ihre Dienstkonten, Automatisierungsplattformen und ➡ Weiterlesen

KI-Agenten: die neue Insider-Bedrohung für Unternehmen

Sprechen Unternehmen von digitalen Identitäten, meinen sie damit schon lange nicht mehr nur ihre menschlichen Angestellten, ihre Dienstkonten, Automatisierungsplattformen und ➡ Weiterlesen

So sieht die AI-native Angriffsfläche eines KI-Agenten aus

Wie sieht die Angriffsfläche eines KI-Agenten tatsächlich aus? Eine neue Untersuchung von TrendAI macht sie systematisch sichtbar. Mit Hilfe eines ➡ Weiterlesen

Sicherheitsvorfall bei Microsoft

Seit Mai 2026 beobachtet Microsoft Security Research Social-Engineering-Kampagnen, bei denen Angreifer das Thema Passkeys und Single Sign-On (SSO) als Vorwand ➡ Weiterlesen

BSI-Studie: Nur jedes zehnte Unternehmen gegen KI-Angriffe gewappnet

Nur wenige Unternehmen in Deutschland sind auf KI-gestützte Cyberangriffe vorbereitet. Das zeigt eine aktuelle Studie des TÜV-Verbands und des Bundesamts ➡ Weiterlesen

Abschied vom Passwort: Sophos veröffentlicht strategisches CISO-Playbook zur Passkey-Implementierung

Fachliche Einordnung Die Fachplattform B2BCS ordnet das neue Praxis-Framework von Sophos als essenzielle Hilfestellung für eine der wichtigsten Säulen moderner Zero-Trust-Architekturen ein: die phishing-resistente Authentifizierung. Da klassische Passwörter anfällig für Brute-Force-, Phishing- und Infostealer-Kampagnen sind und selbst herkömmliche MFA-Verfahren zunehmend umgangen werden, gilt der Wechsel auf Passkeys als unumgänglich. Das bereitgestellte „CISO Playbook Passkeys“ der Experten von Sophos adressiert dabei die technologischen, administrativen und kulturellen Hürden, vor denen Sicherheitsverantwortliche bei der Transformation ihres Identitäts-Stacks stehen.

Key-Takeaways

  • Ganzheitlicher Implementierungs-Leitfaden: Sophos stellt ein kompaktes Playbook inklusive FAQs, Arbeitsmaterialien und Präsentationsfolien für IT-Sicherheitsleitungen bereit. (Quelle: Sophos)

  • Strategische Kernfragen: Die Vorlage beantwortet zentrale Architekturfragen zur Kompatibilität von Betriebssystemen, zu sicheren Speicherorten (lokal, Cloud-Passwortmanager, Hardware-Token) und zu granularen Recovery-Prozessen bei Geräteverlust. (Quelle: Sophos)

  • Fokus auf Change-Management: Eine erfolgreiche Migration steht und fällt laut Leitfaden mit klarer interner Kommunikation, der frühzeitigen Einbindung des Supports und dem Abbau von Nutzerwiderständen durch Fakten. (Quelle: Sophos)

  • Phasenbasiertes Rollout-Modell: Die Experten empfehlen eine schrittweise Einführung, beginnend mit einer dedizierten Gruppe von Early Adoptern, um Workflows vor dem globalen Rollout zu optimieren. (Quelle: Sophos)

  • Neutralisierung moderner Angriffsvektoren: Der Einsatz von Passkeys eliminiert das Risiko von klassischen Kontoübernahmen durch gestohlene Anmeldedaten und schützt vor hochentwickelten MFA-Bypass-Techniken. (Quelle: Sophos)

Strategische Analyse Für CISOs und IAM-Verantwortliche (Identity and Access Management) im DACH-Raum verlagert sich die Passkey-Debatte von der technologischen Machbarkeit hin zur operativen Durchsetzung. Die technische Integration in bestehende Identity-Provider (IdP) ist meist standardisiert – die eigentliche Herausforderung liegt im Exception-Handling: Wie verfahren IT-Teams mit Legacy-Systemen, die keine Passkeys unterstützen? Wo werden kryptografische Schlüssel im Kontext strenger Datenschutzvorgaben (GDPR) synchronisiert? Ohne einen klar definierten Migrationspfad und vorbereitete Helpdesk-Skripte droht ein sprunghafter Anstieg von Support-Tickets und ein Einbruch der Nutzerakzeptanz.

Handlungsempfehlung: Sicherheitsverantwortliche sollten das Sophos-Playbook nutzen, um eine standardisierte Roadmap für den Übergang zu einer passwortlosen Organisation aufzusetzen. Vor dem technologischen Rollout muss eine präzise Risiko- und Kompatibilitätsmatrix der bestehenden Applikationslandschaft erstellt werden. Parallel dazu sollten CISOs den First-Level-Support intensiv schulen und mit standardisierten Wiederherstellungsprozessen (Recovery-Szenarien) ausstatten, um im Fall von verlorenen Dienstgeräten oder Hardware-Tokens die Geschäftskontinuität ohne Sicherheitsbrüche zu gewährleisten.

„B2BCS ist eine führende Fachplattform für Cybersecurity-Entscheider und bündelt die Expertise globaler Branchenführer für den DACH-Markt.“ Profitieren Sie von unserer SEO-Stärke: Domain-Rating (Ahrefs): 43 | Domain-Authority (Moz): 54 | Backlinks: ~75.000 | Linking Root Domains: >1.200