Microsoft Exchange-Server: Aktiv angegriffene Lücke entdeckt

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Microsoft warnt vor einer aktiv ausgenutzten Schwachstelle in lokalen Exchange-Server-Installationen. Die Lücke trägt die Kennung CVE-2026-42897 und hat den CVSS-Wert von 8.1 und ist eigentlich nur hochgefährlich. Da die Schwachstelle aber bereits angegriffen wird, stuft Microsoft die Lücke als kritisch ein.

Die Schwachstelle betrifft Exchange Server 2016, 2019 und die Subscription Edition in lokalen Installationen; Exchange Online ist nicht betroffen. Laut Microsoft reicht eine präparierte E-Mail, die in Outlook Web Access geöffnet wird, um den Angriff auszulösen, sofern die weiteren Bedingungen erfüllt sind. Das ist kritisch, weil hier kein komplizierter Initialzugriff nötig ist: Ein normaler Nutzerkontakt mit einer E-Mail kann genügen.

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Eine E-Mail kann zu Angriff ausreichen

Der Angriff klingt zu simpel: Ein Angreifer verschickt eine präparierte E-Mail an einen Exchange-Nutzer, und wenn diese Nachricht in Outlook Web Access geöffnet wird, kann im Browser des Opfers schädlicher JavaScript-Code ausgeführt werden. Der Angriff benötigt keine Anmeldung auf dem Server, aber er setzt voraus, dass der Nutzer die Nachricht in der Weboberfläche öffnet und bestimmte Interaktionsbedingungen erfüllt sind. Die Folge ist kein klassischer Server-Overrun, sondern ein Angriff im Browser-Kontext: Inhalte können manipuliert, Sitzungen missbraucht oder Nutzer getäuscht werden, also vor allem Spoofing und potenziell der Diebstahl sensibler Informationen.

Der CVSS-Score 8.1 gilt zwar bereits als hochgefährlich, aber die eigentliche Brisanz ergibt sich aus dem Einsatzszenario. Daher stuft Microsoft die Sicherheitslücke selbst als kritisch ein und IT-Verantwortliche sollten sofort handeln.

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Sofortiges Handeln empfohlen

Unternehmen mit On-Premises-Exchange sollten die von Microsoft veröffentlichten Schutzmaßnahmen und Hinweise umgehend prüfen und priorisieren. Da die Schwachstelle bereits aktiv ausgenutzt wird, ist ein „Abwarten auf den nächsten regulären Wartungszyklus“ hier keine sinnvolle Strategie. Wichtig ist außerdem, Nutzer für verdächtige E-Mails zu sensibilisieren und den Zugriff auf OWA sowie Exchange-Management eng zu überwachen.

Mehr bei Microsoft.com

 


Über Microsoft Deutschland

Die Microsoft Deutschland GmbH wurde 1983 als deutsche Niederlassung der Microsoft Corporation (Redmond, U.S.A.) gegründet. Microsoft hat es sich zur Aufgabe gemacht, jede Person und jedes Unternehmen auf der Welt zu befähigen, mehr zu erreichen. Diese Herausforderung kann nur gemeinsam gemeistert werden, weshalb Diversität und Inklusion seit den Anfängen fest in der Unternehmenskultur verankert sind.

Als weltweit führender Hersteller von produktiven Softwarelösungen und modernen Services im Zeitalter von intelligent Cloud und intelligent Edge, sowie als Entwickler innovativer Hardware, versteht sich Microsoft als Partner seiner Kunden, um diesen zu helfen, von der digitalen Transformation zu profitieren. Sicherheit und Datenschutz haben bei der Entwicklung von Lösungen oberste Priorität. Als weltweit größter Beitragsgeber treibt Microsoft die Open-Source-Technologie über seine führende Entwicklerplattform GitHub voran. Mit LinkedIn, dem größten Karriere-Netzwerk, fördert Microsoft die berufliche Vernetzung weltweit.


 

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