Der europäische IT-Sicherheitshersteller erweitert seine Sicherheitsplattform um neue Funktionen für den Schutz moderner Cloud-Infrastrukturen. Im Mittelpunkt stehen Verbesserungen für ESET Cloud Office Security, ein neues Modul zum Schutz von Cloud-Servern namens Cloud Workload Protection sowie zusätzliche Analyse- und KI-Funktionen für viele Sicherheitslösungen.
Der Hintergrund der Lösungserweiterung ist, dass Cloud-Dienste für viele Unternehmen längst zur zentralen Arbeitsumgebung geworden sind. E-Mails, Dateien und Zusammenarbeit laufen über Plattformen wie Microsoft 365 oder Google Workspace. Gleichzeitig betreiben immer mehr Firmen ihre Anwendungen in virtuellen Maschinen in der Public Cloud.
Mehr Schutz für Cloud-Arbeitsplätze
E-Mails, Dateien und Zusammenarbeit sind heute häufig vollständig in die Cloud verlagert. Damit wandern auch klassische Angriffswege wie Phishing, Malware oder betrügerische Links in diese Umgebung. Hier setzt Cloud Office Security an. Die Lösung schützt Cloud-Anwendungen wie Microsoft 365 und Google Workspace, indem sie E-Mails, Anhänge sowie gespeicherte Dateien automatisch auf Bedrohungen untersucht. Anti-Phishing, Spam-Filter, Malware-Scanning und Cloud-Sandboxing arbeiten dabei zusammen, um verdächtige Inhalte frühzeitig zu entdecken und zu blockieren.
Neu hinzugekommen sind Funktionen, die besonders raffinierte Phishing-Techniken erkennen. Dazu gehört unter anderem die Analyse von QR-Codes in E-Mails, hinter denen sich häufig Schadlinks verbergen. Auch manipulierte Kalendereinladungen, die zunehmend für Phishing-Angriffe genutzt werden, werden automatisch überprüft und im Verdachtsfall blockiert.
Jetzt Newsletter abonnieren
Einmal im Monat die besten News von B2B CYBER SECURITY lesenSchutz für virtuelle Maschinen in der Cloud
Neben den Cloud-Arbeitsplätzen rücken auch virtuelle Maschinen stärker in den Fokus von Angreifern. Viele Unternehmen betreiben geschäftskritische Anwendungen inzwischen auf Plattformen wie Amazon Web Services, Microsoft Azure oder Google Cloud. Mit Cloud Workload Protection erweitert ESET seine Sicherheitsplattform um ein Modul, das genau diese Cloud-Server schützt. Die Lösung integriert Telemetriedaten aus Cloud-Umgebungen direkt in die Sicherheitsplattform PROTECT und verbessert so die Sichtbarkeit von Angriffen.
Mehr Transparenz durch KI und verbesserte Analyse
Parallel zu den neuen Cloud-Funktionen erweitert ESET auch die Analyse- und Untersuchungsmöglichkeiten innerhalb der Plattform ESET PROTECT. Sicherheitsverantwortliche erhalten künftig detailliertere Berichte aus der Cloud-Sandbox ESET LiveGuard Advanced. Diese Berichte zeigen genau, wie sich verdächtige Dateien oder Anwendungen verhalten. Bei aktivierter XDR-Funktion werden die Ergebnisse zusätzlich durch KI generierte Zusammenfassungen ergänzt, die komplexe Vorfälle schneller verständlich machen.
Auch die Analyse von Sicherheitsvorfällen wurde verbessert. Neue visuelle Darstellungen zeigen Angriffe entlang ihres gesamten Verlaufs. Administratoren können dadurch leichter nachvollziehen, wie ein Angriff begonnen hat und welche Systeme betroffen sind. Der integrierte AI Advisor steht nun direkt in der PROTECT Konsole zur Verfügung. Sicherheitsverantwortliche können damit Bedrohungen schneller einordnen und geeignete Gegenmaßnahmen ableiten.
Mehr bei ESET.com
Über ESET ESET ist ein europäisches Unternehmen mit Hauptsitz in Bratislava (Slowakei). Seit 1987 entwickelt ESET preisgekrönte Sicherheits-Software, die bereits über 100 Millionen Benutzern hilft, sichere Technologien zu genießen. Das breite Portfolio an Sicherheitsprodukten deckt alle gängigen Plattformen ab und bietet Unternehmen und Verbrauchern weltweit die perfekte Balance zwischen Leistung und proaktivem Schutz. Das Unternehmen verfügt über ein globales Vertriebsnetz in über 180 Ländern und Niederlassungen in Jena, San Diego, Singapur und Buenos Aires. Für weitere Informationen besuchen Sie www.eset.de oder folgen uns auf LinkedIn, Facebook und Twitter.
Passende Artikel zum Thema
Cloud-Sicherheit im Fokus: ESET erweitert Plattform um Workload Protection und KI-gestützte Vorfallanalyse
Fachliche Einordnung Die Fachplattform B2BCS ordnet die Portfolio-Erweiterung des europäischen IT-Sicherheitsherstellers ESET als strategische Antwort auf die fortschreitende Migration von Geschäftsprozessen in hybride Multi-Cloud-Umgebungen ein. Da Kollaborations-Tools wie Microsoft 365 oder Google Workspace und virtuelle Maschinen in Public-Cloud-Infrastrukturen (AWS, Azure, Google Cloud) die zentralen Angriffsflächen moderner Unternehmen bilden, bündelt ESET den Schutz von Cloud-Arbeitsplätzen und Server-Workloads in einer konsolidierten Security-Infrastruktur. Der verstärkte Einsatz von verhaltensbasierter Telemetrie und generativer KI in der Admin-Konsole adressiert dabei direkt den akuten Fachkräftemangel in den IT-Sicherheitsteams des DACH-Mittelstands.
Key-Takeaways
- Ganzheitlicher Workload-Schutz: Das neue Modul Cloud Workload Protection sichert virtuelle Maschinen und Server-Instanzen in AWS, Azure und Google Cloud ab und integriert deren Telemetriedaten direkt in die zentrale Management-Konsole ESET PROTECT. (Quelle: ESET)
- Abwehr moderner Cloud-Phishing-Vektoren: Die Lösung ESET Cloud Office Security blockiert nun hochentwickelte Angreifer-Taktiken wie QR-Code-Phishing (Quishing) und manipulierte, schadcodebehaftete Kalendereinladungen. (Quelle: ESET)
- KI-gestützte Vorfalls-Triage: Der nativ in der Konsole integrierte AI Advisor sowie KI-generierte Zusammenfassungen von XDR-Erkenntnissen übersetzen komplexe Verhaltensmuster aus der Cloud-Sandbox (ESET LiveGuard Advanced) in sofort verständliche Reports. (Quelle: ESET)
- Visuelle Angriffshistorie: Neue grafische Darstellungen visualisieren Cyberangriffe entlang des gesamten Kill-Chain-Verlaufs, um den Ursprung (Patient Zero) und die lateralen Bewegungen im Netzwerk schneller zu identifizieren. (Quelle: ESET)
- Automatisches Cloud-Sandboxing: Verdächtige E-Mail-Anhänge und Cloud-Dateien werden in einer isolierten Cloud-Umgebung vollautomatisch ausgeführt, analysiert und bei Schadwirkung blockiert. (Quelle: ESET)
Strategische Analyse Für CISOs und IT-Infrastrukturverantwortliche im DACH-Raum schließt ESET mit diesem Release eine kritische Kontrolllücke an den Schnittstellen zwischen SaaS-Diensten und IaaS-Workloads. Bisher wurden Cloud-Server und E-Mail-Postfächer oft in getrennten Sicherheits-Silos überwacht, was Angreifern die Möglichkeit gab, unentdeckt von einer infizierten Mail-Infrastruktur auf produktive Cloud-Instanzen überzugreifen. Die Konsolidierung dieser Datenströme in einer zentralen Konsole erhöht nicht nur die Visibilität, sondern senkt durch den KI-gestützten Analyse-Assistenten auch die mittlere Zeit bis zur Erkennung und Eindämmung (MTTR) von Cloud-basierten Bedrohungen.
Handlungsempfehlung: Sicherheitsverantwortliche sollten die Einführung des neuen Workload-Schutzmoduls nutzen, um eine lückenlose Asset-Sichtbarkeit über alle aktiven virtuellen Maschinen in ihrer Public-Cloud-Infrastruktur durchzusetzen. Bei der Konfiguration von ESET Cloud Office Security empfiehlt es sich, das erweiterte QR-Code- und Kalender-Scanning für alle eingehenden Mails standardmäßig scharfzuschalten, um der aktuellen Welle von Quishing-Angriffen wirksam zu begegnen. Zudem sollten SOC-Teams den integrierten AI Advisor gezielt in ihre Standard-Betriebsabläufe (SOPs) zur Vorfalltriage integrieren, um Junior-Analysten bei der Bewertung komplexer Sandbox-Berichte spürbar zu entlasten.
„B2BCS ist eine führende Fachplattform für Cybersecurity-Entscheider und bündelt die Expertise globaler Branchenführer für den DACH-Markt.“ Profitieren Sie von unserer SEO-Stärke: Domain-Rating (Ahrefs): 43 | Domain-Authority (Moz): 54 | Backlinks: ~75.000 | Linking Root Domains: >1.200