KI bereitet Unternehmen in der DACH-Region inzwischen größere Sorgen als klassische Malware. Gleichzeitig wollen die Unternehmen den Einsatz von KI nicht ausbremsen, sondern stärker kontrollieren. Besonders wichtig sind zugelassene Anwendungen, menschliche Aufsicht und nachvollziehbare Entscheidungen.
Die Ergebnisse zeigen jedoch nicht, dass Unternehmen den Einsatz von KI bremsen wollen. Vielmehr verändert die neue Bedrohungslage die Anforderungen an ihren Einsatz. In der DACH-Region muss KI kontrollierbar sein, LLMs müssen ausdrücklich zugelassen werden und Menschen sollen bei sicherheitsrelevanten Entscheidungen eingebunden bleiben. Dasselbe Sicherheitsverständnis spiegelt sich auch bei der Auswahl von Cybersecurity-Anbietern wider: Ein regionales Security Operations Center (SOC) und digitale Souveränität spielen für viele Unternehmen eine wichtige Rolle bei Kaufentscheidungen.
„Die Ergebnisse zeigen, dass Unternehmen KI nicht als Ersatz für menschliche Expertise betrachten, sondern als Werkzeug, das kontrolliert und verantwortungsvoll eingesetzt werden muss“, so Christopher Fielder, Field CTO bei Arctic Wolf. „Mit der zunehmenden Verbreitung von KI steigen auch die Erwartungen an Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Vertrauen. Erfolgreiche Security-Strategien müssen deshalb die Geschwindigkeit und Skalierbarkeit von KI mit der Erfahrung und dem Urteilsvermögen menschlicher Analysten verbinden.“
Die wichtigsten Ergebnisse für die DACH-Region im Überblick
- KI hat Malware als größte Cybersecurity-Sorge überholt. 38 Prozent der Befragten nennen Risiken rund um KI als ihre größte Herausforderung im Bereich Cybersicherheit – lediglich 21 Prozent sehen Malware noch an erster Stelle.
- Unternehmen wollen KI kontrolliert einsetzen. Sie legen Wert auf kontrollierbare KI, zugelassene LLMs und menschliche Aufsicht.
- Digitale Souveränität beeinflusst Security-Entscheidungen. Für 82 Prozent stärkt ein Security Operations Center innerhalb Europas das Vertrauen in einen Cybersecurity-Anbieter.
- Cyberangriffe haben weiterhin erhebliche Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb. Fast jedes dritte Unternehmen in der DACH-Region, das von einer Sicherheitsverletzung betroffen war, berichtet von Betriebsunterbrechungen über mehrere Wochen.
Dies fügt sich in einen globalen Trend ein: Weltweit entwickeln sich Risiken rund um KI und LLMs zur größten Cybersecurity-Sorge von Unternehmen. Gleichzeitig erwarten Organisationen zunehmend KI-gestützte Sicherheitsfunktionen, stehen autonom handelnden KI-Systemen jedoch weiterhin zurückhaltend gegenüber und wollen kritische Entscheidungen nicht ohne menschliche Aufsicht treffen.
Methodik der Umfrage
Der Arctic Wolf 2026 AI & Cybersecurity Trends Report basiert auf einer weltweiten Befragung von 1.350 IT- und Security-Entscheidungsträgern. Für die DACH-Auswertung wurden die Ergebnisse aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gesondert analysiert.
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Über Arctic Wolf Arctic Wolf ist ein weltweiter Marktführer im Bereich Security Operations und bietet die erste cloudnative Security-Operations-Plattform zur Abwehr von Cyber-Risiken. Basierend auf Threat Telemetry, die Endpunkt-, Netzwerk- und Cloud-Quellen umfasst, analysiert die Arctic Wolf® Security Operations Cloud weltweit mehr als 1,6 Billionen Security Events pro Woche. Sie liefert unternehmenskritische Erkenntnisse zu nahezu allen Security Use Cases und optimiert die heterogenen Sicherheitslösungen der Kunden. Die Arctic Wolf Plattform ist bei mehr als 2.000 Kunden weltweit im Einsatz. Sie bietet automatisierte Threat Detection und Response und ermöglicht es Unternehmen jeder Größe, auf Knopfdruck erstklassige Security Operations einzurichten.