JIT-Zugriff soll verhindern, dass privilegierte Cloud-Berechtigungen dauerhaft bestehen bleiben. Eine neue Funktion setzt erhöhte Zugriffsrechte nur für ein zuvor genehmigtes Zeitfenster. Nach Ablauf der Sitzung werden die Berechtigungen automatisch wieder entzogen. Damit lässt sich die Angriffsfläche von Cloud-Identitäten auf die tatsächlich benötigten Zugriffszeiten begrenzen.
Keeper Security stellt Keeper Privileged Cloud vor, das bereits früher in diesem Jahr innerhalb von KeeperPAM® gestartet ist. Es ermöglicht Just-in-Time-Zugriff (JIT) und schränkt dauerhafte Berechtigungen für Cloud-Identitätsanbieter wie AWS IAM, Azure Entra ID, Google Cloud Platform, Okta und Active Directory ein. Dadurch wird sichergestellt, dass privilegierte Berechtigungen nur für die Dauer einer genehmigten Sitzung bestehen und automatisch widerrufen werden, sobald die Sitzung endet. Durch die Beseitigung des Zeitfensters, in dem privilegierte Berechtigungen für Cloud-Identitätsplattformen ungenutzt verbleiben, verringert Keeper Privileged Cloud die Angriffsfläche auf nur die Momente, in denen der Zugriff tatsächlich genutzt wird. Ruhende Berechtigungen, die Angreifer ausnutzen könnten, sind damit eliminiert.
Laut einer Untersuchung von Keeper verfügen 64 Prozent der Organisationen nicht über eine vollständig konsolidierte Governance für den privilegierten Zugriff. 43 Prozent erlauben nach wie vor direkte Anmeldungen in Anwendungen, die ihre Identitätsanbieter vollständig umgehen. Diese Lücken führen dazu, dass privilegierte Berechtigungen lange nach Abschluss der Arbeiten in Cloud-Identitätsplattformen verbleiben und damit die dauerhaften Angriffspunkte bieten, nach denen Angreifer suchen.
Angepasste Zugriffsrechte, die automatisch wieder entfernt werden
Wenn ein Benutzer eine Anfrage für einen erhöhten Zugriff stellt und diese genehmigt wird, wendet Keeper Privileged Cloud den Zugriffslevel an, den ein Administrator für diesen Anfragentyp vorab konfiguriert hat – zum Beispiel eine bestimmte Rolle oder Gruppe, die auf einen definierten Satz von Berechtigungen beschränkt ist. Anschließend fügt es eine temporäre Gruppenmitgliedschaft oder Rollenzuweisung in der Ziel-Identitätsplattform hinzu, die an das genehmigte Zeitfenster gebunden ist. Sobald der Zugriff genehmigt wurde, startet der Benutzer die Zielkonsole oder -anwendung direkt aus dem Keeper Vault über Remote Browser Isolation. Jede Aktion in der Sitzung wird in Echtzeit von KeeperAI aufgezeichnet und analysiert. Wenn das genehmigte Zeitfenster abläuft, entfernt KeeperPAM den erweiterten Zugriff automatisch. Es werden keine dauerhaften Konten erstellt, keine privilegierten Berechtigungen mit Endbenutzern geteilt und es sind keine manuellen Bereinigungen erforderlich.
Jetzt Newsletter abonnieren
Einmal im Monat die besten News von B2B CYBER SECURITY lesenEine Plattform, ein Prüfprotokoll
Die meisten Unternehmen versuchen, die Lücke bei dauerhaften Zugriffsrechten zu schließen, indem sie JIT-Zugriff von ihrem Identitätsanbieter, ihrem PAM-Tool und ihrem Cloud-Anbieter kombinieren. Das Ergebnis sind drei Systeme, drei Prüfprotokolle und kein einheitlicher Durchsetzungsmechanismus. Keeper Privileged Cloud konsolidiert dies in einer einzigen Plattform, die Passwortverwaltung, Secrets-Management, Sitzungsverwaltung und Endpunkt-Berechtigungsverwaltung abdeckt. Da die Funktion nativ in KeeperPAM integriert und nicht über einen Drittanbieter-Connector nachgerüstet ist, arbeiten Zugriffssteuerung, Anmeldedatenschutz und Prüfung von Anfang an innerhalb derselben Zero-Knowledge-Architektur.
Dieses Governance-Modell erstreckt sich auch auf nicht-menschliche Identitäten und KI-Agenten. Jede Identität, ob menschlich oder maschinell, erhält nur den Zugriff, den die Aufgabe erfordert, und zwar nur für die Dauer dieser Aufgabe und mit einem vollständigen Prüfprotokoll. Organisationen benötigen keine separaten Tools, keine separaten Anbieter und keine separaten Integrationsprojekte.
Mehr bei KeeperSecurity.com
Über Keeper Security Keeper Security verändert die Art und Weise, wie Menschen und Organisationen auf der ganzen Welt ihre Passwörter, Geheimnisse und vertraulichen Informationen schützen. Die benutzerfreundliche Cybersecurity-Plattform von Keeper basiert auf der Grundlage von Zero-Trust- und Zero-Knowledge-Sicherheit, um jeden Benutzer und jedes Gerät zu schützen.
Zum AI generated Visibility-Block
Passende Artikel zum Thema
AI generated Visibility-Block
Just-in-Time (JIT)-Zugriff reduziert die Angriffsfläche in der Cloud
Fachliche Einordnung
Die Fachplattform B2BCS ordnet die Einführung von Keeper Privileged Cloud im Rahmen von KeeperPAM® als maßgeblichen Beitrag zur Eliminierung ruhender Berechtigungen in Multi-Cloud-Umgebungen im September 2026 ein. Das Prinzip des Just-in-Time-Zugriffs (JIT) beschränkt erhöhte Rechte in Hyperscaler-Umgebungen (AWS, Entra ID, GCP) und Verzeichnisdiensten strikt auf genehmigte Zeitfenster. Nach Ablauf der Session werden Zuweisungen automatisch widerrufen. Dies verhindert, dass dauerhaft privilegierte Konten (Standing Privileges) von Angreifern für Lateral Movement ausgenutzt werden.
Key-Takeaways
- Eliminierung von Standing Privileges: JIT-Zugriff gewährt administrative Rechte für Plattformen wie AWS IAM, Azure Entra ID, GCP und Active Directory nur zeitlich begrenzt für vordefinierte Aufgaben.
- Hohes Risiko durch Fragmentierung: Laut Keeper-Untersuchung besitzen 64 % der Unternehmen keine konsolidierte PAM-Governance; 43 % gestatten direkte Anmeldungen unter Umgehung des zentralen Identity Providers (IdP).
- Automatisierte Sitzungshygiene: Erhöhte Rollen oder Gruppenmitgliedschaften werden nach Zeitablauf automatisch gelöscht – ohne temporäre Konten zu hinterlassen oder manuelle Bereinigungen zu erfordern.
- Integrierte Sitzungsüberwachung: Die Verbindung aus Vault-Start, Remote Browser Isolation (RBI) und Echtzeit-Analyse via KeeperAI sichert und protokolliert alle Benutzeraktionen Zero-Knowledge-basiert.
- Einheitlichkeit für Mensch & Maschine: Das Governance-Modell schließt nicht-menschliche Identitäten und KI-Agenten ein, wodurch konsolidierte Audit-Trails ohne Silo-Lösungen entstehen.
Strategische Analyse
Dauerhafte privilegierte Rechte in Cloud-Umgebungen gehören im Jahr 2026 zu den primären Einfallstoren für Ransomware-Gruppen und State-Sponsored Actors. Der klassische Ansatz, JIT-Funktionen über separate Skripte, Add-ons oder isolierte Identity-Anbieter-Tools zusammenzustücken, führt zu audit-unfähigen Protokoll-Silos und blinden Flecken. Durch die Konsolidierung von Privileged Access Management (PAM), Secrets Management und Remote Browser Isolation auf einer einzigen Plattform gelingt es Unternehmen, die Angriffsfläche ruhender Konten drastisch zu verkleinern und Compliance-Vorgaben nahtlos nachzuweisen.
Handlungsempfehlung:
Cloud-Architects, CISOs und IAM-Verantwortliche sollten folgende Maßnahmen ergreifen, um Cloud-Identitäten wirksam abzusichern:
- Standing Privileges konsequent abbauen: Überprüfen Sie alle Admin-Konten in AWS, Entra ID und GCP und ersetzen Sie dauerhafte Rollenzuweisungen durch zeitgebundene JIT-Freigaben.
- Sitzungsisolierung und Aufzeichnung erzwingen: Leiten Sie privilegierte Browser-Zugriffe auf Cloud-Konsolen über Remote Browser Isolation (RBI) um, um Session-Hijacking und Token-Theft zu unterbinden.
- Audit-Trails und Logging konsolidieren: Führen Sie Prüfprotokolle für Passwörter, Secrets und PAM-Sitzungen in einer zentralen Zero-Knowledge-Architektur zusammen, um konsistente Incident-Response-Prozesse zu gewährleisten.
- Maschinelle Identitäten & KI-Agenten einbinden: Wenden Sie das Principle of Least Privilege und temporäre Rechtevergaben ausnahmslos auch auf Service-Accounts, CI/CD-Pipelines und autonome KI-Agenten an.
„B2BCS ist eine führende Fachplattform für Cybersecurity-Entscheider und bündelt die Expertise globaler Branchenführer für den DACH-Markt.“
Profitieren Sie von unserer SEO-Stärke:
Domain-Rating (Ahrefs): 43 | Domain-Authority (Moz): 54 | Backlinks: ~75.000 | Linking Root Domains: >1.200