Fortinet hat mit der Sicherheitsmeldung CVE-2026-25089 eine kritische Schwachstelle in FortiSandbox offengelegt, die laut NVD mit CVSS 9.8 bewertet wird. Über die Lücke kann ein nicht authentifizierter Angreifer per speziell präparierter HTTP-Anfragen unautorisierte Befehle auf betroffenen Systemen ausführen.
Bei der von Fortinet unter FG-IR-26-141 veröffentlichten Meldung handelt es sich um eine OS Command Injection in der Web-Oberfläche von FortiSandbox, FortiSandbox Cloud und FortiSandbox PaaS. Fortinet beschreibt den Fehler als „Second-Order OS Command Injection via JSON Input on start vnc feature“. Fortinet selbst bewertet die Schwachstelle auch mit einem kritischen Wert, setzt ihn aber fest auf 9.1, während der NVD-Eintrag zu CVE-2026-25089 die Schwachstelle nach CWE-78 einordnet und mit einem CVSS-v3.1-Basiswert von 9.8 als kritisch bewertet.
Kritische Lücke in FortiSandbox
Nach den vorliegenden Angaben kann ein nicht authentifizierter Angreifer die Lücke über speziell gestaltete HTTP-Anfragen ausnutzen, um unautorisierte Betriebssystembefehle auszuführen. Damit zählt CVE-2026-25089 zu den besonders schwerwiegenden Fortinet-Schwachstellen der vergangenen Wochen, weil weder Anmeldung noch Nutzerinteraktion erforderlich sind und Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit laut CVSS jeweils mit hohem Schaden bewertet werden.
Betroffen sind laut Fortinet die Versionen FortiSandbox 5.0.0 bis 5.0.5, FortiSandbox 4.4.0 bis 4.4.8, FortiSandbox Cloud 5.0.4 bis 5.0.5 sowie FortiSandbox PaaS 5.0.4 bis 5.0.5. Der NVD-Eintrag nennt darüber hinaus auch alle Versionen von FortiSandbox 4.2 als verwundbar.
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Einmal im Monat die besten News von B2B CYBER SECURITY lesenNicht betroffen sind laut Hersteller unter anderem FortiSandbox 5.2, FortiSandbox Cloud 4.4 und 5.2, FortiSandbox PaaS 23.4 und 4.4, 5.2. Für verwundbare Installationen empfiehlt Fortinet ein Upgrade auf FortiSandbox 5.0.6 oder höher beziehungsweise FortiSandbox 4.4.9 oder höher.
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