Endpoint-Management: EU-Cloud-Lösung für europäische Datensouveränität 

Cloud mit EU-Flagge und Wolken, europäische Datensicherheit.
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Die Endpoint-Management-Lösung wurde speziell für europäische Unternehmen und öffentliche Einrichtungen entwickelt: Ivanti Neurons for MDM – Sovereign Edition – EU. Sie ermöglicht die zentrale Verwaltung von Endgeräten und erfüllt zugleich strenge europäische Anforderungen an Datenschutz, Rechtsraum, Nachvollziehbarkeit und operative Kontrolle.

Das neue Produkt orientiert sich am EU Cloud Sovereignty Framework und ermöglicht sicheres, regelkonformes Endpoint-Management für regulierte Organisationen. Ivanti Neurons for MDM ist ein zentraler Baustein für Autonomous Endpoint Management (AEM). In modernen Unternehmen ist vollständige Transparenz und Kontrolle von IT- und Securityteams über alle Geräte unverzichtbar.

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Europäische Datensouveränität

Angesichts strenger regulatorischer Vorgaben in Europa ist digitale Souveränität heute eine wirtschaftliche Notwendigkeit und rechtliche Pflicht zugleich. Neue europäische Initiativen erhöhen die Anforderungen an überprüfbare, steuerbare und resiliente Cloud-Lösungen. Besonders kritisch ist dies im Endpoint-Management: Mobile Geräte gewähren oft direkten Zugriff auf sensible Unternehmensdaten und stellen damit ein erhebliches Risiko für Compliance und Sicherheit dar. Ivantis Sovereign-Cloud-Angebot begegnet dieser Herausforderung mit einer modernen, cloudbasierten Lösung, die sich am EU Cloud Sovereignty Framework orientiert und regelkonformes Endpoint-Management ermöglicht.

„Unsere Sovereign Cloud richtet sich an Organisationen und Behörden, die die Cloud nutzen wollen, ohne die rechtliche Kontrolle oder Compliance aufzugeben“, sagt Alexander Neff, Vice President, Enterprise Sales, EMEA Central von Ivanti. „Wir schaffen dafür die Grundlage, indem wir moderne Endpoint-Management-Technologie mit einem sicheren, zukunftsfähigen Cloud-Betriebsmodell für den europäischen Markt verbinden.“

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Auftragsverarbeitung

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BSI-zertifizierte Infrastruktur und sicherheitsüberprüftes Personal

Ivanti Neurons for MDM – Sovereign Edition – EU ist für Organisationen mit hohen Anforderungen an Nachweisbarkeit, Prüfbarkeit und Resilienz konzipiert. Dazu zählen öffentliche Einrichtungen, Betreiber kritischer Infrastrukturen sowie Unternehmen aus regulierten Branchen wie Finanzwesen, Energie und Gesundheitswesen. Die Lösung richtet sich insbesondere an Organisationen, die ihre digitale Souveränität nachweisen müssen, um sich Marktzugang oder die Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen zu sichern.

„Digitale Souveränität entsteht nicht allein durch den Speicherort der Daten, sondern durch klare rechtliche und organisatorische Strukturen“, sagt Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker vom Cyberintelligence Institute. „Ivantis Lösung kombiniert europäisch basierte Betriebsstrukturen, BSI-zertifizierte Infrastruktur und sicherheitsüberprüftes Personal mit einer sich ergänzenden technischen, juristischen, personellen und wirtschaftlichen Trennung zwischen Hersteller und Betreiber der Cloud. So entsteht eine belastbare Grundlage für überprüfbare Datensouveränität und digitale Resilienz nach den Maßstäben des European Cloud Sovereignty Frameworks.“

Zentrale Funktionen der Sovereign Cloud

  • Zentrales, Cloud-basiertes Endpoint-Management: Ivanti Neurons for MDM ist eine cloudbasierte Unified-Endpoint-Management (UEM)-Lösung zur Verwaltung, Absicherung und Automatisierung von Endgeräten. Sie steuert iOS, Android, macOS, Windows, ChromeOS und industrielle Geräte über eine Plattform. Als Bestandteil von Autonomous Endpoint Management (AEM) ermöglicht sie zentrale Richtlinienkontrolle, Gerätekonfiguration, Compliance-Durchsetzung und App-Management.
  • Zertifizierte europäische Sicherheitsarchitektur: Die Lösung wird von sector27 gehostet und unabhängig betrieben. Bei dem Unternehmen handelt es sich um einen unabhängigen europäischen IT-Anbieter mit BSI-zertifizierter Infrastruktur. So wird die Einhaltung höchster internationaler Sicherheitsstandards gewährleistet. Kunden können sich sicher sein, dass Daten und Anwendungen innerhalb der EU verarbeitet werden und europäischem Recht unterliegen.
  • Erfüllung der EU-Souveränitätsanforderungen: Die Ivanti Sovereign Cloud-Lösung kann in ihrer aktuellen Ausprägung mindestens als SEAL-2 eingestuft werden und steht damit für umfassende Datensouveränität in allen Bereichen. Darüber hinaus erfüllt sie in vielen relevanten Domänen auch die Kriterien für eine SEAL-3-Klassifizierung, die digitale Resilienz belegt. Zudem verfügt Ivanti Neurons for MDM über Zertifizierungen wie SOC 2 Typ II und CSA STAR, entspricht den Anforderungen des BSI IT-Grundschutzes und setzt rollenbasierte Zugriffskontrollen mit vollständiger Protokollierung, Überwachung und Nachvollziehbarkeit durch.

„Durch die Kombination von Ivanti Neurons for MDM mit den unabhängigen europäischen Betriebsstrukturen von sector27 erhalten Unternehmen eine umfassende, regelkonforme Lösung für das Management mobiler Geräte“, sagt Jens Tintrup, CEO von sector27. „Gerade im Endpoint-Management ist das entscheidend, da mobile Geräte häufig das Einfallstor zu sensiblen Daten sind.“

Mehr bei Ivanti.com

 


Über Ivanti

Die Stärke der Unified IT. Ivanti verbindet die IT mit dem Sicherheitsbetrieb im Unternehmen, um den digitalen Arbeitsplatz besser zu steuern und abzusichern. Auf PCs, mobilen Geräten, virtualisierten Infrastrukturen oder im Rechenzentrum identifizieren wir IT-Assets – ganz gleich, ob sie sich On-Premise oder in der Cloud verbergen. Ivanti verbessert die Bereitstellung des IT-Services und senkt Risiken im Unternehmen auf Basis von Fachwissen und automatisierten Abläufen. Durch den Einsatz moderner Technologien im Lager und über die gesamte Supply Chain hinweg hilft Ivanti dabei, die Lieferfähigkeit von Firmen zu verbessern – und das, ohne eine Änderung der Backend-Systeme.


 

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Souveränes UEM für den regulierten Sektor: Ivanti lanciert europäische Sovereign-Cloud-Edition mit sector27

Fachliche Einordnung Die Fachplattform B2BCS ordnet die Einführung von Ivanti Neurons for MDM – Sovereign Edition – EU als wegweisenden Schritt für den europäischen B2B- und Public-Sector ein. Angesichts verschärfter regulatorischer Anforderungen durch NIS-2, DORA und das EU Cloud Sovereignty Framework reicht ein reiner Daten-Speicherort innerhalb der EU-Grenzen längst nicht mehr aus, um digitale Souveränität zu gewährleisten. Die strategische Kooperation zwischen Ivanti und dem deutschen IT-Dienstleister sector27 bricht die rechtliche und organisatorische Abhängigkeit von außereuropäischen Cloud-Infrastrukturen auf. Sie etabliert ein hochgradig geschütztes Ökosystem für das Autonomous Endpoint Management (AEM) in hochregulierten Märkten.

Key-Takeaways

  • Strikte Trennung von Software und Betrieb: Um den europäischen Souveränitätskriterien gerecht zu werden, trennt die Lösung die Softwareentwicklung von der operativen Cloud-Infrastruktur. Das Hosting und der Betrieb erfolgen unabhängig durch den zertifizierten europäischen IT-Anbieter sector27.
  • BSI-gehärtete Infrastruktur: Der Betrieb der Cloud-Plattform stützt sich auf eine BSI-zertifizierte Infrastruktur nach IT-Grundschutz und wird ausschließlich durch nachweislich sicherheitsüberprüftes Personal durchgeführt.
  • Hohe Klassifizierung nach EU-Framework: Die Sovereign-Cloud-Lösung erreicht in ihrer aktuellen Ausbaustufe mindestens die Einstufung SEAL-2 für umfassende Datensouveränität. In zahlreichen Kernbereichen erfüllt sie bereits die Kriterien für SEAL-3, was eine maximale digitale Resilienz belegt.
  • Zentralisiertes Multi-OS-Management: Über die cloudbasierte Unified-Endpoint-Management-Plattform (UEM) werden iOS, Android, macOS, Windows, ChromeOS sowie industrielle Endgeräte konsolidiert verwaltet, automatisiert und abgesichert.
  • Zertifizierte Compliance für Ausschreibungen: Die Plattform verfügt über Audits wie SOC 2 Typ II und CSA STAR. Sie bietet Auditoren lückenlose Transparenz durch rollenbasierte Zugriffskontrollen (RBAC) sowie eine vollständige, manipulationssichere Protokollierung und Überwachung.

Strategische Analyse Für CISOs, behördliche IT-Leiter und Compliance-Verantwortliche im DACH-Raum löst diese Ankündigung einen klassischen Zielkonflikt: die Abwägung zwischen der Agilität moderner, cloudbasierter Endpoint-Sicherheit und den rigiden Vorgaben europäischer Datenschutz- und Vergaberechte. Wie Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker treffend analysiert, erwächst echte digitale Souveränität erst aus der Kombination technischer, juristischer, personeller und wirtschaftlicher Entflechtung. Da mobile Endgeräte in Zeiten von Hybrid Work das primäre und am häufigsten attackierte Einfallstor zu sensitiven Core-Daten darstellen, ist eine lückenlose Governance auf dieser Ebene geschäftskritisch. Die Sovereign Edition bietet regulierten Unternehmen die rechtliche Sicherheit, die für die Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen oder zur Erfüllung von KRITIS-Auflagen zwingend erforderlich ist.

Handlungsempfehlung: Sicherheitsverantwortliche in regulierten Industrien sollten ihre UEM-Architektur im Hinblick auf europäische Compliance-Anforderungen evaluieren.

  • Ausschreibungsfähigkeit durch Sovereign-Cloud-Nachweise sichern: Organisationen im öffentlichen Sektor sowie Betreiber kritischer Infrastrukturen (KRITIS) sollten bei der Erneuerung oder dem Ausbau ihrer Endpoint-Management-Lizenzen gezielt auf Architekturen setzen, die nach dem EU Cloud Sovereignty Framework (mindestens SEAL-2) validiert sind. Dies minimiert rechtliche Risiken bei Drittstaaten-Audits.
  • Plattformübergreifendes Patch- und App-Management zentralisieren: Nutzen Sie die Fähigkeiten des Autonomous Endpoint Management (AEM), um Sicherheitsrichtlinien, OS-Updates und Compliance-Regeln automatisiert und simultan über alle Betriebssysteme (einschließlich macOS und industrieller Geräte) hinweg durchzusetzen. Dies reduziert Konfigurationsfehler, die Angreifern als Einfallstor dienen könnten.
  • Lieferkettenrisiken durch Betreiberprüfungen minimieren: Stellen Sie im Rahmen des Vendor-Risk-Managements sicher, dass nicht nur der Softwarehersteller, sondern auch der tatsächliche Cloud-Betreiber über anerkannte Sicherheitszertifikate (wie BSI IT-Grundschutz oder ISO 27001) verfügt und der Zugriff ausschließlich über streng überwachte, rollenbasierte Pfade erfolgt.

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