Cisco: Schwachstelle in Firewall MC aktiv ausgenutzt

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Cisco bewertet die Schwachstelle in seiner Sicherheitsmeldung mit einem CVSS-Score von 5.3 lediglich als mittelschwer. Trotzdem hat die US-Cybersicherheitsbehörde CISA die Lücke nun in den Katalog bekannter ausgenutzter Schwachstellen aufgenommen, da es nach ihren Angaben bereits aktive Angriffe gab. 

Cisco teilt in seiner Sicherheitsmeldung mit, dass es sich bei der Lücke mit der Kennung CVE-2026-20316 um eine Schwachstelle durch statische Anmeldeinformationen im Cisco Secure Firewall Management Center handelt. Die Lücke befindet sich in der Weboberfläche der FMC-Software und ermöglicht es Angreifern, sich mit einem niedrig privilegierten Konto anzumelden und potenziell auf sensible Daten zuzugreifen. Der CVSS-Score beträgt 5.3  von 10 Punkten, was die Schwachstelle als mittelgefährlich einstuft.

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Cisco weist darauf hin, dass die Schwachstelle auch in Kombination mit anderen Sicherheitslücken ausgenutzt werden könnte, um höhere Berechtigungen zu erlangen und tiefer in das System einzudringen. Das Unternehmen bestätigte jedoch nicht, dass solche Kettenangriffe tatsächlich stattfinden.

CISA bestätigt aktive Ausnutzung

Die US-Cybersicherheitsbehörde CISA (Cybersecurity and Infrastructure Security Agency) hat am 29. Juli 2026 die Cisco-Lücke in ihren Katalog bekannter ausgenutzter Schwachstellen (Known Exploited Vulnerabilities, KEV) aufgenommen. Sie nennt dort auch das Cisco Secure Firewall Management Center (FMC), eine zentrale Management-Plattform für Cisco-Firewall-Geräte in Unternehmensnetzwerken. In der Beschreibung hält die CISA fest, dass die Aufnahme ausgelöst wird, weil die Schwachstelle mit der Kennung CVE-2026-20316 bereits aktiv von Angreifern ausgenutzt wird.

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Das Cisco Product Security Incident Response Team (PSIRT) wurde im Juli 2026 auf aktive Angriffe gegen diese Schwachstelle aufmerksam. Seitdem stellt das Unternehmen Hotfixes für betroffene Kunden bereit. Die CISA hat US-zivile Bundesbehörden aufgefordert, die Schwachstelle bis zum 1. August 2026 zu beheben und zu prüfen, ob ihre Installationen bereits kompromittiert wurden.

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