BSI warnt vor kritischen Schwachstellen bei OpenSSL

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Das BSI warnt vor einigen kritischen Schwachstellen bei OpenSSL. Die Schwachstellen in der frei verfügbaren Bibliothek, die Secure Sockets Layer (SSL) und Transport Layer Security (TLS) implementiert, sind kritisch und werden vom BSI zusammengefasst mit dem CVSS Base Score 9.8 von 10 bewertet.

Das deutsche CERT-Bund des BSI hat mit der Warnmeldung WID-SEC-2026-1852 vor mehreren schwerwiegenden Sicherheitslücken in der weit verbreiteten Kryptografie-Bibliothek OpenSSL gewarnt. Die Schwachstellen ermöglichen Angreifern unter bestimmten Umständen die Ausführung beliebigen Programmcodes, die Umgehung von Sicherheitsmaßnahmen, die Offenlegung vertraulicher Informationen, die Manipulation von Daten oder die Herbeiführung eines Denial-of-Service-Zustands. Der CVSS-Basiswert ist mit 9.8 als kritisch eingestuft.

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Kritische Schwachstellen in OpenSSL

OpenSSL ist eine im Quelltext frei verfügbare Bibliothek, die Secure Sockets Layer (SSL) und Transport Layer Security (TLS) implementiert. Die Bibliothek wird von einer Vielzahl von Produkten und Systemen genutzt, um verschlüsselte Kommunikation zu gewährleisten. OpenSSL kommt in Betriebssystemen wie Linux, UNIX und Windows ebenso zum Einsatz wie in Firmware, Netzwerkkomponenten, Datenbanksystemen und Cloud-Diensten.

Die BSI-Warnmeldung betrifft eine breite Produktpalette. Zu den betroffenen Open-Source-Versionen zählen OpenSSL vor den Versionen 4.0.1, 3.6.3, 3.4.6, 3.0.21, 1.1.1zh und 1.0.2zq. Laut dem BSI sind zahlreiche kommerzielle Produkte betroffen, darunter:

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  • Amazon Linux 2

Die Schwachstellen und ihre Auswirkungen

Laut CERT-Bund können Angreifer mehrere Schwachstellen in OpenSSL ausnutzen. Die konkreten CVE-Referenzen umfassen unter anderem CVE-2026-34180, CVE-2026-34181, CVE-2026-34182, CVE-2026-34183, CVE-2026-35188, CVE-2026-42764 bis CVE-2026-42771, CVE-2026-45445 bis CVE-2026-45447, CVE-2026-7383 und CVE-2026-9076.

Die Schwachstellen ermöglichen verschiedene Angriffsvektoren. Ein Angreifer kann beliebigen Programmcode ausführen, Sicherheitsmaßnahmen umgehen, vertrauliche Informationen offenlegen, Daten manipulieren oder einen Denial-of-Service-Zustand verursachen. Der Remoteangriff ist möglich, was die Gefährlichkeit der Schwachstellen unterstreicht. Das BSI empfiehlt Betreibern betroffener Systeme dringend, die von den Herstellern bereitgestellten Sicherheitsupdates einzuspielen.

Mehr bei CERT-Bund.de

 


Über das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist die Cyber-Sicherheitsbehörde des Bundes und Gestalter einer sicheren Digitalisierung in Deutschland. Das Leitbild: Das BSI als die Cyber-Sicherheitsbehörde des Bundes gestaltet Informationssicherheit in der Digitalisierung durch Prävention, Detektion und Reaktion für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft.


 

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