Das BSI warnt: Microsoft vermeldet mehrere Schwachstelle in Azure und bündelt diese mit dem Schweregrad CVSS 10.0 und ist so absolut kritisch. Durch die Lücken könnten nicht authentifizierte Nutzer zu hohen Rechten gelangen und im System einen Angriff umsetzen. Die gute Nachricht: Microsoft hat die Updates bereits eingespielt.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt in seinem Sicherheitshinweis WID-SEC-2026-1649 vor einer Reihe an Schwachstellen die alle mit Azure zusammenhängen. Die CVSS-Werte gehen von 7.7 bis 10.0 und betreffen Microsoft Azure Active Directory B2C, Privileged Identity Management, Virtual Network Gateway, Orbital Spatio und Stack HCI. Die Updates müssen aber nicht eingespielt werden, denn das hat Microsoft bereits von seiner Seite schon getan.
Azure-Lücken sind kritisch als Gesamtpaket
Die Sicherheitswarnung des BSI nennt Insgesamt 5 Sicherheitslücken unter Azure. Eine gelten mit einem CVSS-Wert unter 9 eigentlich nicht als kritisch, da sie aber im Zusammenspiel gefährlich sind, hat Microsoft sie alle auf der Seite als kritisch eingestuft. Hier ein Überblick.
- CVE-2026-33843, CVSS: 9.1: Die Umgehung der Authentifizierung über einen alternativen Pfad oder Kanal in Microsoft Azure Active Directory B2C ermöglicht es einem nicht autorisierten Angreifer, seine Berechtigungen in einem Netzwerk zu erweitern.
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CVE-2026-35430, CVSS: 8.8: Ein authentifizierter Angreifer kann über Azure Privileged Identity Management Berechtigungen ausweiten.
- CVE-2026-40411, CVSS: 9.9: Eine fehlerhafte Eingabeprüfung in Azure Virtual Network Gateway kann Remote Code Execution ermöglichen.
- CVE-2026-40412, CVSS: 10.0: Ein ungeprüfter Datei-Upload in Azure Orbital Spatio kann Codeausführung über das Netzwerk ermöglichen.
- CVE-2026-26147, CVSS: 7.7: Eine mangelhafte Eingabevalidierung in Azure Compute Gallery ermöglicht es einem autorisierten Angreifer, Informationen über ein Netzwerk preiszugeben.
Microsoft hat die Informationen für mehr Transparenz ihrer Schwachstellen- und Update-Politik veröffentlicht. Von Seiten der Anwender bzw. Admins gibt es zum Glück nichts weiter zu tun.
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