Phishing-Mails sind immer überzeugender und stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Realistische Phishing-Simulationen sollen Mitarbeitende dabei unterstützen, betrügerische Nachrichten sicherer zu erkennen. Dafür lassen sich Trainingsmails jetzt stärker an die Sprache und Kommunikationsmuster eines Unternehmens anpassen.
Angesichts der weiterhin hohen Gefahr bei gefälschten Nachrichten stellt G DATA CyberDefense Kunden einen Template Editor für die Phishing-Simulation bereit. Vier von fünf Angestellten in Deutschland sind unsicher, ob sie betrügerische Mails erkennen können. Dieses Ergebnis der aktuellen Studie „Cybersicherheit in Zahlen“ von G DATA, Statista und brand eins zeigt, wie groß der Bedarf ist, um Angestellte im Umgang mit Phishing-Mails zu sensibilisieren. Mit dem neuen Vorlagen-Editor lassen sich Nachrichten der G DATA Phishing-Simulation individuell bearbeiten. Verantwortliche können Sprache, Tonalität und Unternehmenskontext anpassen, ohne eigene Szenarien vollständig neu aufsetzen zu müssen. Das Angebot steht ab sofort allen Unternehmen zur Verfügung, die bereits die Phishing-Simulation von G DATA nutzen.
Gefahr durch Phishing-Mails nimmt zu
„Phishing-Mails gehören weiterhin zu den größten Risikofaktoren für die IT-Sicherheit. Die Gefahr nimmt zu, weil solche Nachrichten durch KI sprachlich besser, glaubwürdiger und schwerer erkennbar werden“, sagt Nikolas Schran, Vice President Sales und Marketing bei G DATA CyberDefense. „Mit den anpassbaren Vorlagen werden Übungen realistischer und Schwachstellen sichtbarer, sodass Verantwortliche Awareness-Maßnahmen besser steuern können.“
Insgesamt umfasst die Simulation 90 Vorlagen in drei Schwierigkeitsgraden. Die Vorlagen decken typische Szenarien ab. Dazu gehören etwa Versandmeldungen von Paketdienstleistern, Nachrichten zu blockierten Accounts sowie Aufforderungen zum Zurücksetzen von Passwörtern oder Gutscheine von Online-Shops. Die Vorlagen stehen in zahlreichen Sprachen bereit und können grundsätzlich in weitere Sprachen übersetzt werden. So können insbesondere international agierende Unternehmen jetzt auch Standorte bedienen, deren Sprache noch nicht Bestandteil der Security Awareness Trainings war.
Mit praxisnahen Trainings das Sicherheitsbewusstsein steigern
Im Rahmen einer Phishing-Simulation können sich Mitarbeitende intensiv mit gefährlichen Mails auseinandersetzen und so Wissen aufbauen. Dabei kommen unterschiedlichste psychologische Trigger zum Einsatz. Cyberkriminelle verleiten Adressaten mit Neugier, Dringlichkeit, Autorität oder Hilfsbereitschaft dazu, auf einen Link zu klicken oder persönliche Daten preiszugeben. Nicht nur die einzelnen Angestellten profitieren von der Phishing-Simulation: Mit einem Management-Report erhalten die Verantwortlichen alle wichtigen Kennzahlen auf einen Blick. Sie erfahren, wie oft die simulierten Phishing-Mails gemeldet wurden und welche Trigger bei den Mitarbeitenden am „erfolgreichsten” waren. Zusätzlich enthält der Report eine Auswertung zu den geöffneten Mails. Ersichtlich ist der Anteil angeklickter Links sowie der kritischen Daten, die preisgegeben wurden, und der geöffneten Anhänge. Die Reports lassen sich auch miteinander vergleichen. So werden die Unterschiede zwischen standardisierten und individuell angepassten Nachrichten erkennbar.
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Über G Data Mit umfassenden Cyber-Defense-Dienstleistungen macht der Erfinder des AntiVirus Unternehmen verteidigungsfähig gegen Cybercrime. Über 500 Mitarbeiter sorgen für die digitale Sicherheit von Unternehmen und Anwendern. Made in Germany: Mit über 30 Jahren Expertise in Malwareanalyse betreibt G DATA Forschung und Softwareentwicklung ausschließlich in Deutschland. Höchste Ansprüche an den Datenschutz sind oberstes Gebot. 2011 hat G DATA mit dem Vertrauenssiegel „IT Security Made in Germany“ des TeleTrust e.V. eine „No-Backdoor“-Garantie abgegeben. G DATA bietet ein Portfolio von AntiVirus und Endpoint Protection über Penetrationstests und Incident Response bis zu forensischen Analysen, Security-Status-Checks und Cyber-Awareness-Trainings, um Unternehmen wirksam zu verteidigen. Neue Technologien wie DeepRay schützen mit Künstlicher Intelligenz vor Malware. Service und Support gehören zum G DATA Campus in Bochum. G DATA Lösungen sind in 90 Ländern erhältlich und wurden vielfach ausgezeichnet.
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Besseres Phishing-Training durch realistische Simulationen
Fachliche Einordnung
Die Fachplattform B2BCS ordnet die Einführung des neuen Vorlagen-Editors für Phishing-Simulationen von G DATA CyberDefense als strategische Antwort auf KI-generierte Social-Engineering-Angriffe im September 2026 ein. Da laut der aktuellen Studie „Cybersicherheit in Zahlen“ vier von fünf Angestellten in Deutschland verunsichert sind, ob sie gefälschte Nachrichten zuverlässig identifizieren können, gewinnt die Individualisierung von Trainingsszenarien extrem an Bedeutung. Wie Nikolas Schran (VP Sales und Marketing bei G DATA) betont, erhöhen kontextbezogene Simulationen die Lernkurve der Belegschaft und machen verbleibende Schwachstellen transparent.
Key-Takeaways
- Hohe Unsicherheit bei Beschäftigten: 80 % der Angestellten in Deutschland fühlen sich unsicher bei der Erkennung von Phishing-E-Mails.
- KI-gestützte Bedrohungslage: Generative KI macht Phishing-Mails sprachlich perfekter, kontextbezogener und erschwert die Unterscheidung von legitimer Unternehmenskommunikation.
- Individueller Vorlagen-Editor: Die G DATA Phishing-Simulation ermöglicht die feingranulare Anpassung von Tonalität, Sprache und Unternehmenskontext über 90 Vorlagen in drei Schwierigkeitsgraden.
- Erfassung psychologischer Trigger: Das Training adressiert gezielt Verhaltensmuster wie Dringlichkeit, Neugier, Autorität und Hilfsbereitschaft.
- Messbare Performance per Management-Report: Detaillierte Kennzahlen vergleichen Klickraten, Datenpreisgaben und Meldequoten zwischen Standard- und angepassten Simulationen.
Strategische Analyse
Standardisierte Phishing-Simulationen verlieren im Jahr 2026 rapide an Wirkung: Da Cyberkriminelle KI-Modelle nutzen, um Mailings passgenau auf Unternehmensstrukturen, Fachjargon und aktuelle Geschäftsabläufe zuzuschneiden, fallen allgemeine Mail-Muster („Sie haben ein Paket gewonnen“) im Arbeitsalltag sofort auf. Nur wenn Phishing-Tests die tatsächliche Tonalität und die internen Prozesse einer Organisation spiegeln, lässt sich eine realistische Human-Risk-Baseline ermitteln. Der vergleichende Reporting-Ansatz erlaubt es Security-Verantwortlichen zudem, den ROI von Awareness-Maßnahmen gegenüber der Geschäftsführung datenbasiert nachzuweisen.
Handlungsempfehlung:
CISO-, HR- und Security-Awareness-Verantwortliche sollten folgende Maßnahmen ergreifen, um die Human Risk Management Governance zu stärken:
- Simulationen an Unternehmenskultur anpassen: Nutzen Sie Editoren, um Tonfall, interne Fachbegriffe und typische Dienstleister-Szenarien Ihres Unternehmens in Trainingsmails einzubinden.
- Einfache Melde-Workflows (Phishing-Button) etablieren: Trainieren Sie nicht nur das Erkennen, sondern vor allem das schnelle und unkomplizierte Melden verdächtiger Mails im Email-Client.
- Psychologische Manipulationsmuster schulen: Sensibilisieren Sie Teams gezielt für Social-Engineering-Trigger wie gefälschte Anweisungen von Führungskräften (CEO Fraud) oder angebliche System-Sperrungen.
- Aussagekräftige Management-KPIs nutzen: Verfolgen Sie Meldequoten und kritische Datenpreisgaben über Längsschnitt-Analysen, um nachzugelagerte Nachschulungen bedarfsgerecht zu steuern.
„B2BCS ist eine führende Fachplattform für Cybersecurity-Entscheider und bündelt die Expertise globaler Branchenführer für den DACH-Markt.“
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