Ausnutzbare Sicherheitslücken in CPS-Systemen von Rechenzentren

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Jedes fünfte cyber-physische System (CPS) in Rechenzentren wie HLK-Systeme oder unterbrechungsfreie Stromversorgungen weist gravierende Sicherheitslücken auf. Diese Komponenten sind so oft nur einen Schritt davon entfernt, Verbindungen herzustellen, die Angreifern einen Zugang zu Komponenten des Rechenzentrums ermöglichen. Dies ist eines der Ergebnisse des neuen Reports „State of CPS Security: Data Center Exposures“.

Data Center verfügen über eine Vielzahl cyber-physischer Systeme: von Gebäudemanagement- und -automationssystemen über unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV) und Generatoren bis hin zu Klimatisierung und Rechenzentrums-Infrastrukturmanagement (DCIM). Alle diese Komponenten tragen dazu bei, die Anforderungen an Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit, die Serviceeffizienz sowie die Betriebssicherheit zu erfüllen. Allerdings finden sich in jedem dieser Bereiche gravierende Sicherheitslücken:

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  • Stromverteilungseinheiten (41 %) und HLK-/Kühlsysteme (32 %) sind am häufigsten direkt exponiert oder nur einen Schritt von einer gefährlichen Verbindung zum Internet entfernt.
  • 88 Prozent der Gebäudemanagementsysteme (GMS) sind durch die Kommunikation über unsichere Protokolle exponiert, 40 Prozent laufen auf veralteter Firmware.
  • Mehr als 80 Prozent der OT-Steuerungssysteme, Stromüberwachungslösungen und IoT-Systeme kommunizieren über veraltete, unsichere Protokolle wie BACnet und MODBUS.
  • 23 Prozent der IoT-Geräte in Rechenzentren weisen bekannte, bereits ausgenutzte Sicherheitslücken (KEVs) auf.

„Rechenzentren haben sich weltweit zur kritischen Infrastruktur entwickelt. Ähnlich wie bei Stromversorgern oder dem Verkehrswesen erkennen Angreifer immer häufiger den hohen Wert, den eine Störung ihres Betriebs mit sich bringt“, sagte Amir Preminger, CTO von Claroty. „Der Schutz von Rechenzentren ist angesichts des KI-Booms sowie im Hinblick auf die wirtschaftliche und nationale Sicherheit von gesellschaftlicher Bedeutung. Für die Betreiber ist der Aufbau operativer Resilienz der beste Weg, um diese komplexen CPS-Ökosysteme effektiv zu schützen.“ Um die Verfügbarkeit zu gewährleisten und eine Widerstandsfähigkeit zu erreichen, die den Compliance-Standards entspricht, sollten Betreiber von Rechenzentren eine robuste CPS-Schutzstrategie verfolgen, die sich auf vier zentrale Säulen stützt:

  • Kontinuierliches Exposure Management zur Erfassung interner Angriffspfade
  • Zero-Trust-Netzwerksegmentierung zur Einschränkung lateraler Bewegungen und zur Verringerung des Explosionsradius
  • Härtung des Gebäudemanagementsystems zur Isolierung nicht patchbarer Altsysteme
  • Protokollbasierte Bedrohungserkennung zur kontinuierlichen Überwachung auf Anomalien und laterale Aktivitäten
Mehr bei Claroty.com

 


Über Claroty

Claroty, die Industrial Cybersecurity Company, hilft ihren weltweiten Kunden, ihre OT-, IoT- und IIoT-Anlagen zu erkennen, zu schützen und zu verwalten. Die umfassende Plattform des Unternehmens lässt sich nahtlos in die bestehende Infrastruktur und Prozesse der Kunden einbinden und bietet eine breite Palette an industriellen Cybersicherheitskontrollen für Transparenz, Bedrohungserkennung, Risiko- und Schwachstellenmanagement sowie sicheren Fernzugriff – bei deutlich reduzierten Gesamtbetriebskosten.


 

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