Angriffsziel Rechenzentrum

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Sicherheitsforscher haben Schwachstellen in zwei verschiedenen Gerätetypen entdeckt, die vor allem im Rechenzentrum zum Einsatz kommen: unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV) und Steuerungen für Heizung, Lüftung und Klimatisierung (HLK).

Cyberkriminelle und staatlich unterstützte Angreifer können diese Sicherheitslücken ausnutzen und kostspielige Ausfallzeiten verursachen. Gerade vor dem Hintergrund der steigenden Bedeutung von Rechenzentren, insbesondere für die KI, kann dies schwerwiegende Auswirkungen auf kritische Prozesse haben.

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„Rechenzentren werden immer mehr zur kritischen Infrastruktur“, erklärt Thorsten Eckert, Regional Vice President Sales Central von Claroty. „Zahlreiche Prozesse, die unser tägliches Leben bestimmen, sind ohne Data Center kaum mehr denkbar. Hinzu kommt die enorme und stetig steigende Arbeitslast durch KI. Ausfallzeiten verursachen so schnell Kosten in Höhe von mehreren hunderttausend Euro pro Stunde.“ Einen fundamentalen Grundpfeiler jedes Rechenzentrums stellt die unterbrechungsfreie Stromversorgung dar. Sie schützt Server, Router und Steuerungssysteme vor Spannungsspitzen oder -abfällen und ermöglicht so einen stabilen Betrieb auch im Falle eines Stromausfalls. Die Sicherheitsforscher haben in der USV von Vertiv zwei kritische Schwachstellen entdeckt, die zu einem vollständigen Betriebsausfall führen könnten.

Schwachstellen im HLK

Team82 entdeckte zudem eine Reihe schwerwiegender, in hohem Maße ausnutzbarer Sicherheitslücken im weit verbreiteten automatisierten HLK-Regler Trane Tracer SC+. Diese waren tief in der Architektur des Geräts verborgen und ermöglichen eine Remote-Code-Ausführung. Auf diese Weise können Angreifer die vollständige Kontrolle über ein kritisches Gebäudemanagementsystem erlangen und beispielsweise die Temperatur im Rechenzentrum manipulieren.

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KI-Sicherheitstechnologie für Unternehmen.

„Die recht unterschiedlichen Schwachstellen und Ziele verdeutlichen, warum Rechenzentren ihre Sicherheitsstrategie dringend überdenken und anpassen müssen. Schon ein einziger Cybervorfall in irgendeinem eingesetzten System kann zu physischen Störungen führen und enorme Ausfallzeiten nach sich ziehen“, so Eckert. „Die Gefahren für die Rechenzentren sind sehr real und sehr präsent. Die Betreiber müssen schnell handeln und den Schutz von cyber-physischen Systemen wie Gebäudeautomation als geschäftliche Notwendigkeit betrachten. Nur so sind sie in der Lage, Risiken zu reduzieren und ihre Resilienz zu stärken.“

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Über Claroty

Claroty, die Industrial Cybersecurity Company, hilft ihren weltweiten Kunden, ihre OT-, IoT- und IIoT-Anlagen zu erkennen, zu schützen und zu verwalten. Die umfassende Plattform des Unternehmens lässt sich nahtlos in die bestehende Infrastruktur und Prozesse der Kunden einbinden und bietet eine breite Palette an industriellen Cybersicherheitskontrollen für Transparenz, Bedrohungserkennung, Risiko- und Schwachstellenmanagement sowie sicheren Fernzugriff – bei deutlich reduzierten Gesamtbetriebskosten.


 

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